Die Natur als Lebensgrundlage zukünftiger Generationen langfristig erhalten.

Erziehung und Bildung sind ohne zwischenmenschliche Begegnung nicht denkbar.

Kinder und Jugendliche in ihrer Individualität und in ihren Entwicklungsmöglichkeiten bestärken.

Menschliche Begegnung ins Zentrum rücken.

Den Menschen in all seinen Dimensionen betrachten.

   

DIE SOFTWARE AG – STIFTUNG

Bei der Software AG – Stiftung (SAGST) handelt es sich um eine eigenständige und gemeinnützige Förderstiftung bürgerlichen Rechts mit Sitz in Darmstadt. Sie ist keine Unternehmensstiftung, sondern Großaktionärin der in der Wissenschaftsstadt ansässigen Software AG. Unternehmens- und Stiftungsgründer ist Dr. h. c. Peter Schnell, der in den 1990er-Jahren seine Anteile an dem Unternehmen in die Stiftung eingebracht hat.

Seitdem fördert die SAGST mit den Erträgen des mehr als 1,2 Milliarden Euro umfassenden Stiftungsvermögens Projekte freier, gemeinnütziger Träger in Europa und Brasilien, die ausschließlich und unmittelbar dem Gemeinwohl dienen.

Sie unterstützt nicht nur Initiativen in den Bereichen „Erziehung und Bildung“, „Kinder- und Jugendhilfe“ sowie "Hilfen für Menschen mit Assistenzbedarf und Menschen im Alter“, sondern fördert auch die „Akademisierung der Anthroposophischen Medizin“ sowie wissenschaftliche und lebensnahe Projekte in „Landwirtschaft und Naturhilfe“.

Insgesamt werden im Jahr durchschnittlich 250 heilsame Impulse für die (Weiter-)Entwicklung von Mensch und Gesellschaft durch die SAGST mit ermöglicht. Sie zählt gemessen am Kapital sowie an den Ausgaben für ihre Satzungszwecke zu den größten Stiftungen Deutschlands.


SCHAUKASTEN

Auszug aus der Fonds-Website

Seit seiner Gründung im Jahr 2016 hat sich der Fonds „Auf Augenhöhe“ in den vergangenen vier Jahren weiter entwickelt: Über 140 Projekte in ganz Deutschland wurden durch die Initiative für mehr Vielfalt, Respekt und Miteinander ermöglicht und mehr als 40 Gütesiegel-Bürgerstiftungen sowie ihre Kooperationspartner mit rund 680.000 Euro unterstützt. Ihren Einsatz für Geflüchtete und Angekommene möchte der Fonds ab Juli 2020 mit einem überarbeiteten Webauftritt sichtbar machen.


PROJEKTGALERIE

Arzt im Patientengespräch

Patienten entscheidungsfähig zu machen und den Prozess des Gesundwerdens ganzheitlich zu begleiten – das sind zwei Kernanliegen der Anthroposophischen Medizin. 2020 feiert sie ihr hundertjähriges Bestehen. Wie Patienten diese Erweiterung der konventionellen Medizin erleben, zeigt eine neue Multimedia-Reportage anhand ausgewählter Krankengeschichten.


Kinder unter Sonnenschirm vor dem Spielmobil

Das „Rotzfreche Spielmobil“ hat Tradition in Darmstadt. Seit 30 Jahren fährt der rot-gelbe Bus öffentliche Plätze an, um Vier- bis Vierzehnjährige zu Spaß und Bewegung unter freiem Himmel einzuladen.


Der Neubau des Weidenhof Hitzacker bei seiner Einweihung im Dezember 2019

Ruhig, naturnah und fernab großer Städte liegt der Weidenhof in Seerau bei Hitzacker. Inmitten der Weiten des niedersächsischen Wendlandes bietet der ehemalige Bauernhof autistischen Erwachsenen ein Zuhause auf Lebenszeit. Im Jahr 1983 wurde die stationäre Einrichtung als deutschlandweit erste ihrer Art von der Hamburger Stiftung Irene gegründet und ist heute mit insgesamt drei Standorten gleichermaßen Wohn- und Arbeitsort für 41 Menschen mit Autismus.


Schüler aus unterschiedlichen Herkunftsländern lernen gemeinsam

In der neuen Internationalen Montessorischule „Campus di Monaco“ lernen Kinder und Jugendliche mit und ohne Migrationserfahrungen gemeinsam. Unterstützt von einem multiprofessionellen Kollegium erleben sie Mehrsprachigkeit und kulturelle Vielfalt als Bereicherung.


Bild aus den Weinbergen

Immer mehr Winzer setzen auf eine naturnahe Anbauweise und produzieren charaktervolle, ausdrucksstarke Weine. Eine besonders prominente Stellung nimmt in dieser Entwicklung der biologisch-dynamische Weinbau ein: Was auf dem Weinberg und im Glas überzeugt, wirft dennoch bei manchen Skeptikern Fragen auf. Einen wichtigen Schritt hin zu mehr Anerkennung auch von wissenschaftlicher Seite markiert nun ein Langzeit-Vergleich der weltweit renommierten Hochschule Geisenheim.


Kind mit Tastatur

Knapp elf Millionen Schülerinnen und Schüler sind bundesweit seit Mitte März im „Home-Office“. Für einen Großteil von ihnen findet das Lernen während der Corona-Pandemie isoliert vom Klassenverband in den eigenen vier Wänden statt. Häufiger Begleiter von Unterricht und Freizeit: digitale Medien, mit denen die Heranwachsenden – nicht nur in der aktuellen Ausnahme-Situation – erst lernen müssen, verantwortungsvoll umzugehen. Bildschirmfreie Zeiten inklusive.


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