Wir als Stiftung suchen und finden solche Menschen, die gemeinnützige Ziele verfolgen. Ihnen wollen wir Mut machen, neue Wege zu gehen.

   

Warum wir fördern

Heilsame Impulse

Geheilt werden kann nur etwas, das nicht im Gleichgewicht ist. Und um dieses Ungleichgewicht zu erkennen, muss man hinausschauen in die Welt, muss versuchen zu verstehen und mit Bewusstsein zu durchdringen, wo und mit welchen Impulsen daran mitgearbeitet werden kann, Prozesse und Entwicklungen wieder in Balance zu bringen. Aus dieser Motivation heraus erklärt sich das Stiftungshandeln der SAGST.


Suchen und finden

Gemeinsam und im direkten Kontakt mit den Personen bzw. Personengruppen, die draußen „im Feld“ an der Weiterentwicklung der Gesellschaft arbeiten, möchten wir Antworten auf aktuelle Herausforderungen finden. Diese Lösungen, die wir durch unsere finanzielle Unterstützung oder persönliche Beratung ermöglichen, bewegen sich oft jenseits des Mainstreams und begegnen uns in der Regel als Förderanträge von außen. Zusätzlich zu unserer Fördertätigkeit suchen wir als Stiftung aber auch selbst aktiv nach Handlungsfeldern. So initiieren wir beispielsweise auch größere Projekte, die eine Leuchtturmfunktion für einen gesamten Förderbereich übernehmen, oder setzen eine zentrale Herausforderung als Schwerpunktthema, das wir ganzheitlich angehen.


„Unsere Strategie ist das Gespräch.“

Die strategische Qualität unseres Stiftungshandelns entwickelt sich – so der Stifter – im engen Austausch mit den Vertreterinnen und Vertretern aus den geförderten Lebensbereichen. Auf diese Weise können wir als Stiftung die vielfältigen gesellschaftlichen Herausforderungen wahrnehmen, übergeordnete Ziele herausarbeiten sowie Schlüsselfragen identifizieren. Indem wir so auch Initiativen und Projekte bündeln, stärken wir die gemeinwohlorientierte Wirkung. Dabei streben wir stets danach, auf Augenhöhe mit unseren Projektpartnern zu arbeiten, und sehen uns selbst als lernende Organisation. Schließlich sind die einzigen Konstanten, die es aus unserer Sicht gibt, permanente Veränderung und Entwicklung.


Anthroposophisch motiviert, pluralistisch orientiert

Das fördernde Engagement der Stiftung fußt auf den Werten, wie sie in unserer Präambel ausformuliert sind. Sie beziehen ihren Impuls aus der von Dr. Rudolf Steiner beschriebenen Anthroposophie als Erkenntnisweg. „Anthroposophie“ wird dabei nie als Glaubensinhalt oder in einem dogmatischen Sinne verstanden, der den Blick beispielsweise verengen würde auf die ausschließliche Förderung von Projekten, die das „Anthroposophische“ auf dem Türschild stehen haben. Vielmehr verstehen wir Anthroposophie als einen Zugang, der die Wahrnehmung erweitert. Er setzt die fruchtbare Auseinandersetzung auf Augenhöhe mit anderen Philosophien und Weltanschauungen voraus sowie den Dialog mit verschiedenen wissen-schaftlichen und akademischen Disziplinen. Diese Pluralität ist uns nicht nur in unseren geförderten Projekten wichtig, sondern auch bei den eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die vielfältige Perspektiven für die Weiterentwicklung unserer Stiftung einbringen.