Die von uns geförderten Projekte sind unsere Fenster in die Welt.

   

Was wir fördern

Projekteinblicke

Unser Anliegen ist es, mit unserer Öffentlichkeitsarbeit bestehendes Engagement und beispielhafte Projekte sichtbar zu machen. Darum rücken wir nicht nur in unseren Print-Publikationen die geförderten Initiativen und die Menschen dahinter in den Mittelpunkt, sondern haben auch auf unserer Website großen und kleinen Leuchtturmprojekten einen besonderen Platz eingeräumt.

An dieser Stelle möchten wir mit Kurzberichten über das aktuelle Projektgeschehen informieren sowie durch vertiefende Beiträge und Interviews einen möglichst anschaulichen Eindruck von den Initiativen vermitteln, die wir als Stiftung mit ermöglichen und begleiten dürfen.

Damit das gelingt, haben die Kolleginnen und Kollegen aus der Öffentlichkeitsarbeit viele der beschriebenen Projekte gemeinsam mit den zuständigen Projektleiterinnen bzw. -leitern besucht und sich vor Ort ein eigenes Bild von den Organisationen und Menschen gemacht.

Ihre Beispiele sollen in Text und Bild anderen Engagierten eine Orientierung über die Fördermöglichkeiten der Software AG – Stiftung vermitteln und Mut machen, neue Wege zu gehen.

Anthroposophische Arzneimittel sichern: Europäische Forschungsinitiative ESCAMP

Foto: C. Fischer

Der 2010 mit Sitz in Freiburg gegründete Verein ESCAMP (European Scientific Cooperative on Anthroposophic Medicinal Products) setzt sich für dauerhafte Zulassungsregelungen anthroposophischer Arzneimittel ein – in Europa und weltweit. Hier engagieren sich Ärzt*innen und Wissenschaftler*innen aus sieben europäischen Ländern. Seit 2016 bearbeiten sie Forschungsprojekte in drei Bereichen: Neben wissenschaftstheoretischen Publikationen zu den Besonderheiten des ganzheitlichen Behandlungsansatzes der Anthroposophischen Medizin erstellen sie Metaanalysen zur Wirksamkeit und Sicherheit der eingesetzten Arzneimittel. Außerdem erstellt das Forschungsteam sogenannte Mustermonographien für regulatorische Zwecke. Diese dokumentieren wissenschaftliche Erkenntnisse über exemplarisch ausgewählte anthroposophische Arzneimittel und sollen eine fachlich fundierte Basis für eine dauerhafte europäische Zulassungsregelung liefern.

„Um die Anthroposophische Medizin auch in Zukunft politisch und rechtlich abzusichern, ist eine belastbare wissenschaftliche Grundlage unverzichtbar“, betont Silvia Eller, die das Projekt drei Jahre lang für die Software AG – Stiftung begleitet hat. „Insbesondere die intensive Arbeit an den Mustermonografien ist ein entscheidender Schritt, um hohe qualitative Standards für die anthroposophischen Medikamente zu schaffen und zu etablieren.“ „Dabei konnten die Mitarbeitenden von ESCAMP zeigen“, ergänzt Projektleiterin Sandra Würtenberger, die die aktuelle, zweite Förderperiode des Projekts betreut, „dass sie die gesteckten Ziele mit großer wissenschaftlicher Präzision und Sorgfalt verfolgen. Wir unterstützen ihre Arbeit, um die Anthroposophische Medizin als wichtiges Element einer integrativen Medizin zu erhalten und auszubauen.“


Vom Acker frisch auf den Cafeteria-Tisch: Studierende der Uni Witten/Herdecke bauen im Rahmen des Studium fundamentale Gemüse für die Gemeinschaftsverpflegung an. Das Projekt ist Teil eines umfassenden Konzepts der Entwicklungsgesellschaft für ganzheitliche Bildung Annener Berg.


Frei zugängliches Saatgut statt zunehmender Privatisierung und Patentierung – diese Idee unterstützt die Marburger Organisation OpenSourceSeeds, die eine Open-Source-Lizenz für Saatgut entwickelt hat.


Die Jugendhilfeeinrichtung Mäander in Potsdam schafft seit 2013 einen geschützten Raum für Jugendliche, die unter psychischen Erkrankungen leiden oder schwere Krisenzeiten durchleben müssen. Mit Unterstützung lernen sie hier, selbständig die Anforderungen des Alltags zu bewältigen. Von den Anfängen, Zielen und Herausforderungen der Jugendhilfeeinrichtung berichtet Sebastian Sieboldt im Interview.


Ein Naturkindergarten inmitten der idyllischen Landschaft des Lassaner Winkels: Diese Vision ist Anfang 2018 dank der Initiative einer engagierten Gruppe von Pädagogen und Eltern Wirklichkeit geworden.