Die von uns geförderten Projekte sind unsere Fenster in die Welt.

   

Was wir fördern

Projekteinblicke

Unser Anliegen ist es, mit unserer Öffentlichkeitsarbeit bestehendes Engagement und beispielhafte Projekte sichtbar zu machen. Darum rücken wir nicht nur in unseren Print-Publikationen die geförderten Initiativen und die Menschen dahinter in den Mittelpunkt, sondern haben auch auf unserer Website großen und kleinen Leuchtturmprojekten einen besonderen Platz eingeräumt.

An dieser Stelle möchten wir mit Kurzberichten über das aktuelle Projektgeschehen informieren sowie durch vertiefende Beiträge und Interviews einen möglichst anschaulichen Eindruck von den Initiativen vermitteln, die wir als Stiftung mit ermöglichen und begleiten dürfen.

Damit das gelingt, haben die Kolleginnen und Kollegen aus der Öffentlichkeitsarbeit viele der beschriebenen Projekte gemeinsam mit den zuständigen Projektleiterinnen bzw. -leitern besucht und sich vor Ort ein eigenes Bild von den Organisationen und Menschen gemacht.

Ihre Beispiele sollen in Text und Bild anderen Engagierten eine Orientierung über die Fördermöglichkeiten der Software AG – Stiftung vermitteln und Mut machen, neue Wege zu gehen.

Agrarwirtschaft richtig rechnen

Wie kann Landwirtschaft „richtig“ berechnet werden? Was sind die wahren Kosten für unsere Lebensmittel-produktion? Und welche Aufgaben übernehmen Bäuerinnen und Bauern darüber hinaus für die Gesellschaft? Der Verein DIE AGRONAUTEN widmet sich mit seinem Forschungsprojekt „Richtig rechnen!“ genau diesen Fragen. „Wir wollen“, so Christian Hiß, AGRONAUT und Vorstand der Regionalwert AG Freiburg, „ökologische und soziale Faktoren als Kosten und Erträge in der Finanzbuchhaltung sichtbar machen.“

„Denn“, macht Hiß deutlich, „Landwirtschaft ist mehr als nur das Produzieren von Lebensmitteln.“ So legen Landwirte beispielsweise Blühstreifen für Bienen und andere Insekten neben den Nutzflächen an und tragen damit zur Biodiversität bei. Oder sie betreiben eine komplexe Kompostwirtschaft, mit der sie die Bodenfruchtbarkeit steigern und dadurch gleichzeitig CO2 im Boden binden. Dieser Aufwand taucht in der üblichen Buchhaltung zwar im allgemeinen Aufwand auf, aber nicht als Leistung für den Erhalt natürlicher Vermögen. Ganz anders der Ansatz von „Richtig rechnen!“: Er schließt das Erstellen und Vernichten von Ressourcen mit ein und schafft so eine sozial-ökologische Buchhaltung, die umfassend Auskunft über die Nachhaltigkeit und das Entwicklungspotential eines landwirtschaftlichen Betriebs geben kann. Dabei werde deutlich, so Hiß, dass wenn man negative Umwelteffekte wie etwa die Auswirkungen von Monokulturen und Bodenüberdüngung konsequent in den Berechnungen mit einbeziehe, die konventionelle Landwirtschaft keineswegs kostengünstiger als der ökologische Anbau sei.


Landwirtschaft ist mehr als nur das Produzieren von Lebensmitteln. Das Forschungsprojekt „Richtig rechnen!“ macht die sozial-ökologischen Leistungen von Bäuerinnen und Bauern ökonomisch sichtbar und setzt sich dafür ein, diese in unternehmerische Entscheidungen und landwirtschaftliche Buchhaltung einzubeziehen.

Was macht einen guten Wein zum Spitzenprodukt? Winzer weltweit wissen, dass in kleinsten Veränderungen der Schlüssel zu einem Produkt erster Güte liegen kann. So auch die Weinbauern, die mit biodynamischen Präparaten Weine zur Erstklassigkeit bringen. Das Interesse am biodynamischen Anbau wächst und so auch der Forschungsbedarf.

Im Wald- und Wiesenkindergarten in Golchen können die Kinder frei in der Natur spielen, den Umgang mit der Umwelt ungezwungen erlernen und ganz selbstverständlich ein gesundes soziales Miteinander erwerben.

Die jungen Artistinnen und Artisten des Circus Compostelli zeigen sich und ihrem Publikum, was in ihnen steckt. Sie sind Teil eines der größten Jugendzirkus-Projekte in Deutschland, bei dem junge Menschen – darunter auch Kinder mit besonderem Betreuungsbedarf – in der Manege neue Talente entdecken und Selbstwirksamkeit erfahren.

Die Geschichte von Mogli und seinem Freund Balu, dem Bären in R. Kiplings „Dschungelbuch“, kennt fast jedes Kind. Eine Geschichte von Freundschaft, die Namenspate für das bundesweite Mentoren-Programm „Balu und Du“ ist. Die 2002 gegründete Initiative fördert in über 100 Gegenden Deutschlands Grundschulkinder im außerschulischen Bereich.