Die von uns geförderten Projekte sind unsere Fenster in die Welt.

   

Was wir fördern

Projekteinblicke

Unser Anliegen ist es, mit unserer Öffentlichkeitsarbeit bestehendes Engagement und beispielhafte Projekte sichtbar zu machen. Darum rücken wir nicht nur in unseren Print-Publikationen die geförderten Initiativen und die Menschen dahinter in den Mittelpunkt, sondern haben auch auf unserer Website großen und kleinen Leuchtturmprojekten einen besonderen Platz eingeräumt.

An dieser Stelle möchten wir mit Kurzberichten über das aktuelle Projektgeschehen informieren sowie durch vertiefende Beiträge und Interviews einen möglichst anschaulichen Eindruck von den Initiativen vermitteln, die wir als Stiftung mit ermöglichen und begleiten dürfen.

Damit das gelingt, haben die Kolleginnen und Kollegen aus der Öffentlichkeitsarbeit viele der beschriebenen Projekte gemeinsam mit den zuständigen Projektleiterinnen bzw. -leitern besucht und sich vor Ort ein eigenes Bild von den Organisationen und Menschen gemacht.

Ihre Beispiele sollen in Text und Bild anderen Engagierten eine Orientierung über die Fördermöglichkeiten der Software AG – Stiftung vermitteln und Mut machen, neue Wege zu gehen.

Biodynamischer Weinbau – Qualität entsteht im Weinberg

Was macht einen guten Wein zum Spitzenprodukt? Winzer weltweit wissen, dass in kleinsten Veränderungen der Schlüssel zu einem Produkt erster Güte liegen kann. So auch die Weinbauern,
die mit biodynamischen Präparaten zur Förderung der Bodenfruchtbarkeit und des Pflanzenwachstums das Kulturgut Wein zur Erstklassigkeit bringen. Mit der zunehmenden Begeisterung für biodynamische Anbaumethoden wächst auch der Bedarf an Forschung und Lehre in diesem Bereich.

Biodynamischer Weinbau ist dabei viel mehr als der Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel und Pestizide. Herzstück sind Kompost- und Spritzpräparate, deren feine Wirkungen sich mit bildschaffenden Methoden im Wuchs der Pflanzen, in der Fruchtbildung und im Geschmack nachweisen lassen.

Mit der Einrichtung einer Wissenschaftsstelle für „Biodynamischer Weinbau“ an der Hochschule Geisenheim University (HGU) reagiert die SAGST nicht nur auf das wachsende Interesse an methodischen Hintergründen zum biodynamischen Weinbau, sondern auch auf die Notwendigkeit, den Nachwuchs in diesem Bereich auszubilden und zu fördern. Dabei gehen Grundlagenforschung und praktische Anwendung zum Beispiel in der Kooperation mit der Landbauschule Dottenfelderhof Hand in Hand.
Mit der Förderung soll die Möglichkeit für Studierende geschaffen werden, sich mit biodynamischen Fragestellungen auseinander zu setzen, der Wissenstransfer zwischen Forschern, Beratern und Weinbauern ausgebaut  sowie  das internationale Netzwerk im biodynamischen Weinbau erweitert werden.

„Mit Forschungen zum Weinbau ist dieser derzeit eine der wichtigsten Brücke zum Verständnis der Wirksamkeit der biodynamischen Präparate in der Landwirtschaft“ hebt Sebastian Bauer, verantwortlicher Projektleiter bei der SAGST, die Bedeutung der Wissenschaftsstelle und der Grundlagenforschung hervor.


Um Kinder in so genannten Risikolebenslagen zu unterstützen, hat sich 2011 in Berlin der Verein „kein Abseits!“ gegründet. Mit Sportangeboten, einem Mentoringprogramm und dem „Spiele-Star“-Mobil ermöglicht die Initiative ganz spielerisch Begegnungen zwischen Generationen und Kulturen, unterstützt Kinder auf ihrem Bildungsweg und fördert die Integration.

Der Erfurter Stadtteil „Roter Berg“ zählt zu den sozialen Brennpunkten der Stadt. Das Begegnungszentrum „ANDERS“ bietet in diesem familienunfreundlichen Umfeld beratende Hilfe für die Eltern sowie Freizeitgestaltung für die Kinder. Der erste Kontakt zur Beratungsstelle kommt dabei häufig über das Spielmobil zustande.

Beim 19. Jugendsymposium in Kassel treffen im Dezember 2018 engagierte Schüler und Studierende auf Experten aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft, um sich gemeinsam Gedanken um die Zukunft der Gesellschaft zu machen.

Kein Schutz, kaum Geld und selten ein warmes Essen. Das sind nur einige der Probleme von schätzungsweise 6.500 minderjährigen Obdachlosen bundesweit. Der Berliner Verein „Straßenkinder“ versucht diese jungen Menschen von der Straße zu holen und sie zurück in ein selbstständiges und eigenfinanziertes Leben zu bringen.

Prof. Dr. André Frank Zimpel von der Universität Hamburg und sein Doktorand Torben Rieckmann wollen herausfinden, wie sich die Lebensbedingungen in unserer Gesellschaft für Menschen mit Trisomie 21 verbessern lassen. Im Interview sprachen die Erziehungswissenschaftler u.a. über ihre aktuelle Forschung und eine Tablet-App namens Mathildr.