Die von uns geförderten Projekte sind unsere Fenster in die Welt.

   

Was wir fördern

Projekteinblicke

Unser Anliegen ist es, mit unserer Öffentlichkeitsarbeit bestehendes Engagement und beispielhafte Projekte sichtbar zu machen. Darum rücken wir nicht nur in unseren Print-Publikationen die geförderten Initiativen und die Menschen dahinter in den Mittelpunkt, sondern haben auch auf unserer Website großen und kleinen Leuchtturmprojekten einen besonderen Platz eingeräumt.

An dieser Stelle möchten wir mit Kurzberichten über das aktuelle Projektgeschehen informieren sowie durch vertiefende Beiträge und Interviews einen möglichst anschaulichen Eindruck von den Initiativen vermitteln, die wir als Stiftung mit ermöglichen und begleiten dürfen.

Damit das gelingt, haben die Kolleginnen und Kollegen aus der Öffentlichkeitsarbeit viele der beschriebenen Projekte gemeinsam mit den zuständigen Projektleiterinnen bzw. -leitern besucht und sich vor Ort ein eigenes Bild von den Organisationen und Menschen gemacht.

Ihre Beispiele sollen in Text und Bild anderen Engagierten eine Orientierung über die Fördermöglichkeiten der Software AG – Stiftung vermitteln und Mut machen, neue Wege zu gehen.

Jugendfarm Birkach: Mehr als ein Reiterhof

Foto: Bine Dittmann

„Kinder und Jugendliche können auf der Jugendfarm Birkach Verantwortung übernehmen – sei es im Umgang mit den Tieren oder im Team. Auf diese Weise wollen wir Selbstständigkeit erfahrbar machen“, erläutert Sozialpädagogin Bine Dittmann das Ziel des Vereins. Er betreibt im Süden Stuttgarts einen Hof, auf dem Heranwachsende aus den umgebenden Wohnsiedlungen mithelfen, reiten, werkeln oder Ausflüge unternehmen können. Die Jugendfarm ist mit ihrer Reitkoppel, den vielen Tieren sowie bunten Hof-Festen aber nicht nur bei den Sechs- bis Sechszehnjährigen beliebt, auch junge Eltern treffen sich hier gerne auf eine Tasse Tee und einen Tapetenwechsel.

Zusätzlich zum öffentlichen Reitangebot werden ganz gezielt auch Kinder mit körperlicher oder geistiger Behinderung durch therapeutisches Reiten gefördert. Der Umgang mit den Pferden unterstützt sie und stärkt sie in ihren Fähigkeiten. Auch für die beiden erwachsenen Helfer, die sonst in den Werkstätten der Lebenshilfe arbeiten, ist der wöchentliche Hof-Tag etwas Besonderes. Mit viel Engagement helfen sie beim Versorgen der Ponys, Ziegen und Hühner oder bei Ausmisten der Pferdeställe.

Doch die Jugendfarm Birkach ist viel mehr als ein Reiterhof. „Als Einrichtung der offenen Kinder- und Jugendarbeit bietet sie Mädchen und Jungen aus der Stadt viele Möglichkeiten, sich frei und ohne Leistungsdruck zu entwickeln“, so der zuständige SAGST-Projektleiter Timotheus Wersich. „Die Heran-wachsenden können hier in Eigenregie phantasievolle Hütten auf dem Gelände zimmern und lernen Bautechniken sowie Werkzeuge kennen.“


Um Kinder in so genannten Risikolebenslagen zu unterstützen, hat sich 2011 in Berlin der Verein „kein Abseits!“ gegründet. Mit Sportangeboten, einem Mentoringprogramm und dem „Spiele-Star“-Mobil ermöglicht die Initiative ganz spielerisch Begegnungen zwischen Generationen und Kulturen, unterstützt Kinder auf ihrem Bildungsweg und fördert die Integration.

Der Erfurter Stadtteil „Roter Berg“ zählt zu den sozialen Brennpunkten der Stadt. Das Begegnungszentrum „ANDERS“ bietet in diesem familienunfreundlichen Umfeld beratende Hilfe für die Eltern sowie Freizeitgestaltung für die Kinder. Der erste Kontakt zur Beratungsstelle kommt dabei häufig über das Spielmobil zustande.

Beim 19. Jugendsymposium in Kassel treffen im Dezember 2018 engagierte Schüler und Studierende auf Experten aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft, um sich gemeinsam Gedanken um die Zukunft der Gesellschaft zu machen.

Kein Schutz, kaum Geld und selten ein warmes Essen. Das sind nur einige der Probleme von schätzungsweise 6.500 minderjährigen Obdachlosen bundesweit. Der Berliner Verein „Straßenkinder“ versucht diese jungen Menschen von der Straße zu holen und sie zurück in ein selbstständiges und eigenfinanziertes Leben zu bringen.

Prof. Dr. André Frank Zimpel von der Universität Hamburg und sein Doktorand Torben Rieckmann wollen herausfinden, wie sich die Lebensbedingungen in unserer Gesellschaft für Menschen mit Trisomie 21 verbessern lassen. Im Interview sprachen die Erziehungswissenschaftler u.a. über ihre aktuelle Forschung und eine Tablet-App namens Mathildr.