Die von uns geförderten Projekte sind unsere Fenster in die Welt.

   

Was wir fördern

Projekteinblicke

Unser Anliegen ist es, mit unserer Öffentlichkeitsarbeit bestehendes Engagement und beispielhafte Projekte sichtbar zu machen. Darum rücken wir nicht nur in unseren Print-Publikationen die geförderten Initiativen und die Menschen dahinter in den Mittelpunkt, sondern haben auch auf unserer Website großen und kleinen Leuchtturmprojekten einen besonderen Platz eingeräumt.

An dieser Stelle möchten wir mit Kurzberichten über das aktuelle Projektgeschehen informieren sowie durch vertiefende Beiträge und Interviews einen möglichst anschaulichen Eindruck von den Initiativen vermitteln, die wir als Stiftung mit ermöglichen und begleiten dürfen.

Damit das gelingt, haben die Kolleginnen und Kollegen aus der Öffentlichkeitsarbeit viele der beschriebenen Projekte gemeinsam mit den zuständigen Projektleiterinnen bzw. -leitern besucht und sich vor Ort ein eigenes Bild von den Organisationen und Menschen gemacht.

Ihre Beispiele sollen in Text und Bild anderen Engagierten eine Orientierung über die Fördermöglichkeiten der Software AG – Stiftung vermitteln und Mut machen, neue Wege zu gehen.

 

Neue Perspektiven schaffen: Jugendhilfeprojekt „LÄUFT?!“

Foto: Charlotte Fischer

Was tun, wenn Jugendliche auf die schiefe Bahn geraten sind und sich dem regulären Schul- und Ausbildungssystem entziehen? Das Heidelberger Projekt „LÄUFT?!“ schafft dank individueller Begleitung neue Perspektiven für ihre persönliche und berufliche Entwicklung.

Die teilnehmenden Jugendlichen haben ganz unterschiedliche Sorgen – manche sind straffällig geworden, einige auch obdachlos. Häufig kommen gleich mehrere Faktoren zusammen: schwierige Familien-verhältnisse, eine problematische Schulbiografie mit langen Fehlzeiten, Ärger mit der Polizei. Um diesen Negativ-Kreislauf zu durchbrechen, braucht es eine engmaschige und individuelle Begleitung.

Diese finden die Jugendlichen in einem denkmalgeschützten, ehemaligen Bahnbetriebswerk am Heidelberger Bahnhof, in das der Verein WERKstattSCHULE 2008 eingezogen ist und welches derzeit aufwendig für die Vereinsarbeit saniert wird. Gemeinsam mit anderen Trägern hat er das Projekt im März 2016 als regionale Umsetzung des bundesweiten Pilotprojekts „RESPEKT“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales ins Leben gerufen.  Seitdem können die jungen Menschen hier in einem Raum der Kreativität und Wärme eine Vielzahl praktischer Fertigkeiten erproben und erhalten Einblick in handwerkliche oder künstlerische Arbeiten. Engagierte Fachkräfte beraten und begleiten sie in persönlichen und beruflichen Fragen, stärken ihre Persönlichkeitsentwicklung und unterstützen sie beim Übergang von der Schule in die Berufswelt. Die Jugendlichen lernen, ihrem Tag eine Struktur zu geben und Schritt für Schritt die Verantwortung für ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Gemeinsam mit den Betreuer*innen entwickeln sie konkrete Perspektiven für einen Schulabschluss, Praktika oder eine Ausbildung.


Zum Schutz von Mensch und Biene macht sich die Aurelia Stiftung aus Berlin als unabhängige Anwältin für Bienen, Hummeln und Co. für Blütenbestäuber stark.

Seit den 1970er Jahren engagiert sich das Team der Jugendfarm Birkach dafür, Kinder und Jugendliche mit und ohne Beeinträchtigung in ihrem Selbstbewusstsein und ihrer Eigenständigkeit zu stärken. Sie haben in der Nähe von Stuttgart eine Umgebung geschaffen, in der junge Menschen aus der Stadt nicht nur reiten lernen, sondern auch Verantwortung für Tiere und die Gemeinschaft übernehmen können.

Waldorfschulen in Österreich sind erheblich stärker als in Deutschland auf Elternbeiträge und Spenden angewiesen. Für Sanierungen oder Umbauten fehlen daher in der Regel die finanziellen Mittel. So auch an der Waldorfschule Klagenfurt.

Landwirtschaft ist mehr als nur das Produzieren von Lebensmitteln. Das Forschungsprojekt „Richtig rechnen!“ macht die sozial-ökologischen Leistungen von Bäuerinnen und Bauern ökonomisch sichtbar und setzt sich dafür ein, diese in unternehmerische Entscheidungen und landwirtschaftliche Buchhaltung einzubeziehen.

Was macht einen guten Wein zum Spitzenprodukt? Winzer weltweit wissen, dass in kleinsten Veränderungen der Schlüssel zu einem Produkt erster Güte liegen kann. So auch die Weinbauern, die mit biodynamischen Präparaten Weine zur Erstklassigkeit bringen. Das Interesse am biodynamischen Anbau wächst und so auch der Forschungsbedarf.