Die von uns geförderten Projekte sind unsere Fenster in die Welt.

   

Was wir fördern

Projekteinblicke

Unser Anliegen ist es, mit unserer Öffentlichkeitsarbeit bestehendes Engagement und beispielhafte Projekte sichtbar zu machen. Darum rücken wir nicht nur in unseren Print-Publikationen die geförderten Initiativen und die Menschen dahinter in den Mittelpunkt, sondern haben auch auf unserer Website großen und kleinen Leuchtturmprojekten einen besonderen Platz eingeräumt.

An dieser Stelle möchten wir mit Kurzberichten über das aktuelle Projektgeschehen informieren sowie durch vertiefende Beiträge und Interviews einen möglichst anschaulichen Eindruck von den Initiativen vermitteln, die wir als Stiftung mit ermöglichen und begleiten dürfen.

Damit das gelingt, haben die Kolleginnen und Kollegen aus der Öffentlichkeitsarbeit viele der beschriebenen Projekte gemeinsam mit den zuständigen Projektleiterinnen bzw. -leitern besucht und sich vor Ort ein eigenes Bild von den Organisationen und Menschen gemacht.

Ihre Beispiele sollen in Text und Bild anderen Engagierten eine Orientierung über die Fördermöglichkeiten der Software AG – Stiftung vermitteln und Mut machen, neue Wege zu gehen.

Selbstwirksamkeit in der Manege erfahren

Wie viel Geschick es braucht, um auf einem Einrad das Gleichgewicht zu halten, und wie viel Mut dazu gehört, am Trapez durch die Luft zu fliegen: Das wissen die jungen Akrobaten im Circus Compostelli, die sich vor Publikum nicht nur artistischen Herausforderungen, sondern auch dem Lampenfieber stellen. Sie sind Teil eines der größten Jugendzirkus-Projekte in Deutschland, bei dem junge Menschen – darunter auch Kinder mit besonderem Betreuungsbedarf – in der Manege neue Talente entdecken und Selbstwirksamkeit erfahren.

Dem Publikum und auch sich selbst zu beweisen, was in ihnen steckt, steht dabei im Mittelpunkt der Initiative, die in Schwäbisch Hall seit 1996 von der Compagnia Compostelli getragen wird. „Das kostet“, so Zirkus-Vorstand Arnd Knapstein, „junge Artistinnen und Artisten erst mal Überwindung. Aber in der schützenden Gemeinschaft können sie Neues ausprobieren und ungeahnte Fähigkeiten entdecken. Dabei, erläutert Knapstein weiter, spiele soziales Lernen eine große Rolle. „Bei uns übernehmen die älteren Kinder Verantwortung für die jüngeren. Sie leiten sie im Zirkuszelt an und sind wichtige Vorbilder.“

Geprobt und gewagt wird im Zirkus Compostelli jedoch nicht nur in der Manege. Regelmäßig finden Workshops auch in den benachbarten Einrichtungen der Behindertenhilfe statt. „Diese Ausweitung der Zirkusarbeit auf Kinder mit Beeinträchtigungen hat einen positiven Effekt auf alle Beteiligten“, betont der zuständige SAGST-Projektleiter Konrad Lampart. „Sie macht den als Waldorfschulprojekt gestarteten Zirkus zu einem wichtigen Impuls für die Gesellschaft.“


Landwirtschaft ist mehr als nur das Produzieren von Lebensmitteln. Das Forschungsprojekt „Richtig rechnen!“ macht die sozial-ökologischen Leistungen von Bäuerinnen und Bauern ökonomisch sichtbar und setzt sich dafür ein, diese in unternehmerische Entscheidungen und landwirtschaftliche Buchhaltung einzubeziehen.

Was macht einen guten Wein zum Spitzenprodukt? Winzer weltweit wissen, dass in kleinsten Veränderungen der Schlüssel zu einem Produkt erster Güte liegen kann. So auch die Weinbauern, die mit biodynamischen Präparaten Weine zur Erstklassigkeit bringen. Das Interesse am biodynamischen Anbau wächst und so auch der Forschungsbedarf.

Im Wald- und Wiesenkindergarten in Golchen können die Kinder frei in der Natur spielen, den Umgang mit der Umwelt ungezwungen erlernen und ganz selbstverständlich ein gesundes soziales Miteinander erwerben.

Die jungen Artistinnen und Artisten des Circus Compostelli zeigen sich und ihrem Publikum, was in ihnen steckt. Sie sind Teil eines der größten Jugendzirkus-Projekte in Deutschland, bei dem junge Menschen – darunter auch Kinder mit besonderem Betreuungsbedarf – in der Manege neue Talente entdecken und Selbstwirksamkeit erfahren.

Die Geschichte von Mogli und seinem Freund Balu, dem Bären in R. Kiplings „Dschungelbuch“, kennt fast jedes Kind. Eine Geschichte von Freundschaft, die Namenspate für das bundesweite Mentoren-Programm „Balu und Du“ ist. Die 2002 gegründete Initiative fördert in über 100 Gegenden Deutschlands Grundschulkinder im außerschulischen Bereich.