Die von uns geförderten Projekte sind unsere Fenster in die Welt.

   

Was wir fördern

Projekteinblicke

Unser Anliegen ist es, mit unserer Öffentlichkeitsarbeit bestehendes Engagement und beispielhafte Projekte sichtbar zu machen. Darum rücken wir nicht nur in unseren Print-Publikationen die geförderten Initiativen und die Menschen dahinter in den Mittelpunkt, sondern haben auch auf unserer Website großen und kleinen Leuchtturmprojekten einen besonderen Platz eingeräumt.

An dieser Stelle möchten wir mit Kurzberichten über das aktuelle Projektgeschehen informieren sowie durch vertiefende Beiträge und Interviews einen möglichst anschaulichen Eindruck von den Initiativen vermitteln, die wir als Stiftung mit ermöglichen und begleiten dürfen.

Damit das gelingt, haben die Kolleginnen und Kollegen aus der Öffentlichkeitsarbeit viele der beschriebenen Projekte gemeinsam mit den zuständigen Projektleiterinnen bzw. -leitern besucht und sich vor Ort ein eigenes Bild von den Organisationen und Menschen gemacht.

Ihre Beispiele sollen in Text und Bild anderen Engagierten eine Orientierung über die Fördermöglichkeiten der Software AG – Stiftung vermitteln und Mut machen, neue Wege zu gehen.

 

Unterschiede leben – Lebenswelten verbinden

Foto: Theo Jansen

Menschen mit und ohne Behinderungen haben im Alltag kaum Berührungspunkte. Das wollen die Mitarbeiter, Besucher und Helfer des Inklusionsprojekts „ZwischenRäume“ in Darmstadt ändern und Brücken zwischen diesen zum Teil sehr verschiedenen Lebenswelten bauen.

„Uns ist wichtig, dass Unterschiede gelebt werden können, aber auch Begegnungen auf Augenhöhe entstehen. Daher schaffen wir Räume, in denen Menschen mit und ohne Behinderung zusammen Zeit verbringen und in einen offenen Austausch kommen“, beschreibt Koordinatorin Elke Hitzel die Grundidee der Initiative, deren Herzstück das Café „ZwischenRaum“ ist. „Hier in der Adelungstraße“, so Marion Zepp, die ebenfalls  in der Projektkoordination tätig ist, „treffen sich Personengruppen, die sich im Alltag normalerweise selten begegnen, um gemeinsam Kaffee zu trinken oder eine Runde Tischkicker zu spielen.“ „Doch das ist längst nicht alles“, fügt Elke Hitzel hinzu.

Samstags laden die Betreiberinnen zum Buffet und auch unter der Woche erwartet die Gäste ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm zu verschiedenen Kunst-, Kultur- oder Bildungsthemen. So werden die Räume häufig beispielsweise für Ausstellungen oder Lesungen und einmal im Monat auch für das Näh-Café genutzt. Barbara, Diana und Bea, drei ehrenamtliche Nähfrauen, reparieren dann kaputte Kleidungsstücke oder geben Tipps für eigene Nähprojekte.

Unterstützt durch Ehrenamtliche und Studierende im Praktikum konnte das Mitarbeiterteam ein inklusives Kursangebot ins Leben rufen, das auch Fragen wie „Was bedeutet Barrierefreiheit?“, „Was verstehen wir unter Teilhabe?“ ober „Was genau besagt die UN-Behinderten-Rechts-Konvention?“ aufgreift und sich an den Bedürfnissen der „ZwischenRaum“-Besucher orientiert. Vor diesem Hintergrund wurde vor Ort auch ein Trauer-Café eingerichtet, das jeden ersten Donnerstag im Monat Trauernden die Möglichkeit bietet, sich über ihre Gefühle auszutauschen. „Denn“, betont Marion Zepp, „Inklusion muss es in allen Lebensbereichen geben und nicht nur in einzelnen Ausschnitten. Deshalb machen wir uns mit „ZwischenRäume“ stark für die Teilhabe in Freizeit, Bildung, Sport, Kunst und Kultur.


Die Alanus Hochschule in Alfter bei Bonn ist eine staatlich anerkannte Kunsthochschule in freier Trägerschaft mit universitären Studiengängen. Neben den Bildenden und Darstellenden Künsten bietet sie Studiengänge in künstlerischen Therapien, Architektur, Bildungswissenschaft und Betriebswirtschaft an. Diese Kombination macht die Hochschule zu einem Ort, an dem künstlerische Bildung mit Wissenschaft und Forschung in einen fruchtbaren Dialog tritt und somit die ganzheitliche Entwicklung der...

Seit Herbst 2007 gibt es die Möglichkeit, an der Donau-Universität Krems in Österreich einen dreijährigen Masterstudiengang in Waldorfpädagogik zu absolvieren. Dies kann als Meilenstein hinsichtlich der wissenschaftlichen Anerkennung und der Internationalisierung der Waldorfpädagogik gelten.

Das Forschungsinstitut für Biologischen Landbau (FiBL) wurde vor 37 Jahren in Oberwil in der Schweiz gegründet und widmet sich sämtlichen Forschungsfragen, die den biologischen Landbau betreffen. Weltweit ist das FiBL, das heute in Frick (Kanton Aargau) angesiedelt ist, die größte Forschungseinrichtung dieser Art und genießt eine hohe Reputation.

Das Projekt Humussphäre befasst sich mit humusaufbauenden und energiesparenden Methoden in der Landwirtschaft. Durchgeführt wird es seit März 2005 auf dem biologisch-dynamisch bewirtschafteten Betrieb Hof Hollergraben in Ostholstein. Klaus Strüber, Leiter des Betriebes und Initiator des Projekts, arbeitet gemeinsam mit einem Team von Fachleuten daran. Beauftragt wurden sie mit diesem Forschungsversuch von der Bremer Gesellschaft für Landwirtschaft und Pädagogik e. V. 

Die Villa Purzellino ist der einzige Schulkindergarten für sprachbehinderte und besonders förderungsbedürftige Kinder in der Region Hochschwarzwald. Träger ist der Freundeskreis für förderungsbedürftige Kinder und Jugendliche Hochschwarzwald e.V., der seit mittlerweile 30 Jahren therapeutisch Kinder mit Sprach- und Sprechstörungen – seien sie körperlich, psychisch oder geistig bedingt – betreut.