Die Bildung der Gemeinschaft ist der heilsame Impuls.

   

Wie wir fördern

Begegnungsqualität im Mittelpunkt

Wer mit unseren Projektleiterinnen und Projektleitern ins Gespräch kommt, wird oft den Satz hören, dass sie sich mit einem Projekt verbinden. Dieses „Verbinden“ beschreibt das, auf was es uns als Stiftung in unserer Fördertätigkeit ankommt: die Qualität der Begegnung. Damit ist nicht nur die Begegnung auf Augenhöhe zwischen Stiftung und Förderpartnern gemeint, sondern auch die Art und Weise, wie die Menschen in den geförderten Projekten miteinander und mit ihren Bezugsgruppen umgehen. Uns ist es wichtig, dass Antragstellerinnen und Antragsteller im Sinne des Gemeinwohls auch ihre Wirkung auf den weiteren Sozialraum im Blick haben, weswegen wir es beispielsweise auch begrüßen, wenn ein Projekt mehrere Förderer hat. Denn das ist für uns ein Zeichen dafür, dass das Projekt in der Welt gebraucht und gewollt wird. Diese spezifischen Qualitäten können wir nicht alleine aus einem schriftlichen Antrag herauslesen. In den meisten Fällen machen wir uns vor Ort ein eigenes Bild. Wir wollen den Projekten und den in ihnen tätigen Menschen begegnen, sie authentisch wahrnehmen und in der Tiefe verstehen. Dabei betrachten wir jeden Antrag als Einzelfall und kommen mit wenigen Formularen aus.


Flexibel und individuell

Bei uns gibt es keine Fristen oder feste Budgets. Anträge können laufend gestellt werden. Wir sind dabei bestrebt, die Anträge ebenso sorgfältig wie zügig zu bearbeiten. Neue Ideen und ungewöhnliche Ansätze interessieren uns, weswegen wir uns um Beweglichkeit im Denken und Handeln bemühen. Wir arbeiten im Team, sodass jeder Antrag auf Förderung von mehreren Kolleginnen oder Kollegen begutachtet wird.


Zuwenden und beraten

Das Wort „Zuwendung“ nehmen wir wörtlich, weil wir uns unseren Förderpartnern nicht nur finanziell, sondern auch mit unserer ganzen Aufmerksamkeit zuwenden. Deshalb sind wir in Einzelfällen auch beratend tätig und bei der Ausgestaltung von Projekten behilflich. Die Erfahrungen und Erkenntnisse, die wir in einem Vierteljahrhundert Stiftungstätigkeit gesammelt haben, geben wir gerne weiter. In diesem Sinne bieten wir als Stiftung häufig auch eine Plattform, die verschiedene Menschen, Initiativen und Interessen miteinander vernetzt.


Haltung zeigen und Entwicklung ermöglichen

Wir sind im besten Sinne „systematisch unberechenbar“ und handeln nicht nach Schema F. Wenn Entwicklung und Veränderung die grundlegenden Konstanten einer unbeständigen Welt sind, muss auch unser Stiftungshandeln agil sein und immer wieder mit dem unbefangenen „Anfängerblick“ auf Projekte schauen. Diese Beweglichkeit basiert auf der Überzeugung, gerade solche Projekte unterstützen zu wollen, deren Perspektive nicht beim vorherrschenden Heilsversprechen des Materialismus endet. Wir fördern stattdessen Initiativen und Projekte, die danach streben, aus Erkenntnis zu handeln.