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Biodynamischer Weinbau – Qualität entsteht im Weinberg

Was macht einen guten Wein zum Spitzenprodukt? Winzer weltweit wissen, dass in kleinsten Veränderungen der Schlüssel zu einem Produkt erster Güte liegen kann. So auch die Weinbauern,
die mit biodynamischen Präparaten zur Förderung der Bodenfruchtbarkeit und des Pflanzenwachstums das Kulturgut Wein zur Erstklassigkeit bringen. Mit der zunehmenden Begeisterung für biodynamische Anbaumethoden wächst auch der Bedarf an Forschung und Lehre in diesem Bereich.

Biodynamischer Weinbau ist dabei viel mehr als der Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel und Pestizide. Herzstück sind Kompost- und Spritzpräparate, deren feine Wirkungen sich mit bildschaffenden Methoden im Wuchs der Pflanzen, in der Fruchtbildung und im Geschmack nachweisen lassen.

Mit der Einrichtung einer Wissenschaftsstelle für „Biodynamischer Weinbau“ an der Hochschule Geisenheim University (HGU) reagiert die SAGST nicht nur auf das wachsende Interesse an methodischen Hintergründen zum biodynamischen Weinbau, sondern auch auf die Notwendigkeit, den Nachwuchs in diesem Bereich auszubilden und zu fördern. Dabei gehen Grundlagenforschung und praktische Anwendung zum Beispiel in der Kooperation mit der Landbauschule Dottenfelderhof Hand in Hand. Mit der Förderung soll die Möglichkeit für Studierende geschaffen werden, sich mit biodynamischen Fragestellungen auseinander zu setzen, der Wissenstransfer zwischen Forschern, Beratern und Weinbauern ausgebaut  sowie das internationale Netzwerk im biodynamischen Weinbau erweitert werden.

„Mit Forschungen zum Weinbau ist dieser derzeit eine der wichtigsten Brücke zum Verständnis der Wirksamkeit der biodynamischen Präparate in der Landwirtschaft“, hebt Sebastian Bauer, verantwortlicher Projektleiter bei der SAGST, die Bedeutung der Wissenschaftsstelle und der Grundlagenforschung hervor.