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GemüseAckerdemie erhält Bundespreis „Zu gut für die Tonne!“

Anfang April verlieh Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner der Initiative „GemüseAckerdemie“ den Bundespreis „Zu gut für die Tonne!“. Der Preis geht an Initiativen, die sich auf vorbildliche und kreative Weise dafür einsetzen, Lebensmittelverschwendung zu vermeiden. „Mit Wissen wächst die Wertschätzung“, brachte Julia Klöckner es auf den Punkt und lobte die Nominierten als Mitgestalter einer Trendwende. Mit über 20 unterschiedlichen Auszeichnungen – von der Wirkung über den Beitrag zu ökologischer Vielfalt bis hin zum Digitalkonzept – ist die „GemüseAckerdemie“ mittlerweile das am häufigsten ausgezeichnete Bildungsprogramm Deutschlands. 2019 ackern über 17.000 Kinder und Jugendliche an 450 Lernorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit. „Die Auszeichnung mit dem Bundespreis ist für uns eine großartige Anerkennung unserer Arbeit“, betonte Dr. Christoph Schmitz, Gründer von Ackerdemia e. V., anlässlich der Preisverleihung in Berlin. „Im Kern geht es uns darum, Lebensmittel wertzuschätzen – und genau das zeichnet der Preis aus.“

„Beim Gemüseanbau erleben die Kinder, wie sie die Natur mit Freude umweltverträglich nutzen und gleichzeitig pflegen können“, unterstreicht SAGST-Projektleiter Cornelius Sträßer. „Sie erfahren Selbstwirksamkeit und lernen unmittelbar, im praktischen Tun, wie wertvoll unsere Lebensmittel sind. Das ist eine gute Grundlage für eine spätere verantwortungsvolle Lebensführung und die Mitgestaltung der Gesellschaft.“ Die Software AG – Stiftung unterstützt die „GemüseAckerdemie“ bereits seit der Anfangsphase ihrer Entwicklung im Jahr 2014. „Das Konzept der Initiatoren ist voll und ganz aufgegangen“, so Cornelius Sträßer weiter. „Die Initiative konnte viele zusätzliche Unterstützer gewinnen und die Qualität des Angebots durch die gute Ausbildung von Multiplikatoren nicht nur sichern, sondern sogar steigern.“

Auf dem Foto zu sehen sind: Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (3.v.r.) und Jury-Mitglied Cherno Jobatey (links) mit Lydia Ruwe, Ariane Maillot, Julia Jägle, Christoph Schmitz und Rebecca Rank von Ackerdemia e. V. (v.l.n.r.).