Die von uns geförderten Projekte sind 
unsere Fenster in die Welt.

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Keine Angst vor dem Schulanfang: „familY“ stärkt Eltern und Kinder

Endlich Schulkind! Der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule stellt wohl für alle Familien einen Meilenstein dar. Manchmal hält er allerdings auch größere Herausforderungen und Fragen bereit: Wie wird sich mein Kind in die Abläufe des Schulalltags einfinden? Wird ihm der spielerische Freiraum der Kindergartenzeit fehlen? Und was wird von uns Eltern erwartet? Erziehungsberechtige aus bildungsfernen Schichten oder mit Migrationserfahrungen sind angesichts solcher Fragen oft besonders stark verunsichert – zum Beispiel, weil die eigenen Erfahrungen im Schulsystem des Heimatlandes häufig nicht mit den Umständen in Deutschland vergleichbar sind.

Hier setzt das „familY“-Programm von „EDUCATION Y“ an. Die Bildungsorganisation engagiert sich für gute Bildungschancen für alle Kinder und Jugendliche, unabhängig von ihrer Herkunft. Unter dem Motto „Familie schafft Chancen“ richtet sich „familY“ an Familien, deren Kinder bald eingeschult werden. Zwölf Treffen über einen Zeitraum von acht Monaten unterstützen Mütter sowie Väter und sensibilisieren sie für unterschiedlichste Aspekte des Lernens – etwa, dass ihre Kinder in vielen Alltagssituationen auf spielerische Weise Fähigkeiten erwerben können, die ihre Selbständigkeit fördern. Im Gespräch mit sogenannten „familY-BegleiterInnen“ und anderen Familien erarbeiten sie sich weitere Kompetenzen: Was können sie tun, um eine gute Lernumgebung zu schaffen? Wie können sie den Schuleintritt des Kindes vorbreiten? Welche Rolle spielen Schlaf- und Essgewohnheiten oder auch der Medienkonsum zu Hause?

Nachdem „EDUCATION Y“ das Programm bereits erfolgreich in Städten wie Berlin, Dortmund, oder München eingeführt hat, startete es 2017 auch in Frankfurt am Main – in den ersten drei Jahren mit Unterstützung der Software AG – Stiftung. Kooperationspartner ist hier das Internationale Familienzentrum (IFZ), das seit 1974 für Menschen mit Migrationserfahrungen einsetzt. Es ist bestens im Stadtgebiet vernetzt und erreicht mit jährlich neun „familY“-Gruppen die Eltern aus 14 Kindertagesstätten sowie zusätzlichen Familienangeboten in fünf Stadtteilen. „Wir freuen uns sehr, dass das Programm nun nachhaltig in Frankfurt verankert ist“, betont SAGST-Projektleiterin Elke Rahmann. „Übergänge wie der vom Kindergarten in die Grundschule – oder auch später von der Grundschule in die weiterführende Schule – stellen bedeutende Schlüsselmomente in der Bildungsbiografie dar. Wenn ein Kind sie gut bewältigen kann, ist das eine wertvolle Erfahrung – und darüber hinaus auch die Voraussetzung für seine weitere Entwicklung.“