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La Petite Table Ronde: Beispiel für eine gelungene Erziehungspartnerschaft

Idyllisch im Grünen und doch nicht weit vom Straßburger Stadtkern entfernt, steht er: ein großer runder Tisch auf kurzen Beinen, drum herum 18 winzige Stühle. In der Wohnküche der Kinderkrippe mit dem passenden Namen „La Petite Table Ronde“ nehmen von Montag bis Freitag Kinder zwischen drei Monaten und vier Jahren Platz. Sie genießen hier, liebevoll durch sechs pädagogische Fachkräfte begleitet, ihre Mahlzeiten. Frisch zubereitet durch die hauseigene Köchin, sorgen die wohligen Gerüche auch in den angrenzenden Räumen der waldorfpädagogisch arbeitenden Initiative für eine angenehme Atmosphäre. Bereits beim morgendlichen Betreten des lichtdurchfluteten Treppenhauses überträgt sich ein Gefühl des Willkommenseins. Die in hellen Farben lasierten Wände sowie die Möblierung und Ausstattung mit naturbelassenen Materialien tragen ihren Teil dazu bei, dass sich die Krippenkinder in dieser Umgebung geborgen fühlen und ihre Sinne frei entfalten können.

So einladend wie heute hat sich das ehemalige Einfamilienhaus aus dem Jahr 1955 jedoch nicht immer präsentiert. Erst vor zwei Jahren erfolgte nach dem Kauf der zuvor angemieteten Räumlichkeiten die Sanierung des zweigeschossigen Wohnhauses. Hierzu hat der Verein, der 1998 aus einer Elterninitiative hervorgegangen ist, die Zügel selbst in die Hand genommen: Es wurde ein eigener Baukreis, bestehend aus Vätern mit fachlicher Expertise, gebildet und alle – bis auf die Allerkleinsten – packten mit an. So konnte der dringend erforderliche Umbau des in die Jahre gekommenen Gebäudes innerhalb von nur drei Monaten realisiert werden. „Dieses große elterliche Engagement“ betont Elke Rahmann von der Software AG – Stiftung, die die Sanierungsmaßnahmen finanziell mit ermöglicht hat, „spiegelt die enge Verbundenheit mit der Einrichtung wider und ist wesentlicher Teil der am kleinen, runden Tisch gelungenen Erziehungspartnerschaft.“