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„Echo hilft!“ unterstützt kranke Kinder und ihre Familien

Spielende Kinder im Verein
Foto: G. Schiek

Wenn ein Kind schwer erkrankt, wird der Familienalltag auf den Kopf gestellt. Ob Krebsdiagnose, Hirntumor oder chronische Erkrankung – so unterschiedlich die Verläufe sind, die Diagnose markiert stets den Beginn eines Ausnahmezustands. Zur Sorge um die Zukunft kommen unzählige neue Aufgaben: Arzttermine, Klinikaufenthalte und Therapien müssen organisiert, bürokratische Hürden überwunden und zusätzliche finanzielle Belastungen getragen werden.

Der Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder Darmstadt/Rhein-Main-Neckar leistet in solchen Extremsituationen wertvolle Unterstützung – mit Gesprächen, Zuwendung und praktischer Hilfe. Die Benefizaktion zu seinen Gunsten hat in den vergangenen Monaten große Solidarität in der Region ausgelöst. Die Software AG – Stiftung, langjährige Förderpartnerin von „Echo hilft!“, steuerte 20.000 Euro bei. „Die Arbeit des Vereins verdient nicht nur Rückhalt, sondern auch großen Respekt“, so SAGST-Vorstand Peter Augustin. „Sein Engagement zeigt, wie heilsam es sein kann, wenn Menschen einander beistehen. Auch deshalb liegt unserer Stiftung die Förderung solcher zivilgesellschaftlicher Initiativen besonders am Herzen.“

Unterstützung, die ankommt

Mit den Spenden sollen zwei zentrale Vorhaben umgesetzt werden: Zum einen unterstützt der Verein Eltern bei der Finanzierung von Medikamenten oder medizinischer Ausstattung, die nicht von den Krankenkassen übernommen werden. Zum anderen will er kurze Auszeiten auf Bauernhöfen in der Region ermöglichen, etwa im Odenwald: Vier Tage Abstand vom Klinikalltag, in denen die Familien wieder tief durchatmen können. Auch darüber hinaus baut der Verein sein Angebot aus. Geplant sind unter anderem ein Yoga-Kurs für Eltern sowie zusätzliche erlebnispädagogische Aktivitäten. Besonders im Bereich ADHS steigt der Bedarf: Betroffene Kinder profitieren enorm davon, sich draußen zu bewegen, kreativ zu sein und eigene Stärken zu entdecken. Perspektivisch soll hierfür zusätzliches Fachpersonal gewonnen werden.