Die Natur als Lebensgrundlage 
zukünftiger Generationen langfristig 
erhalten.

Die Natur als Lebensgrundlage zukünftiger Generationen langfristig erhalten.

Erziehung und Bildung sind ohne 
zwischenmenschliche Begegnung 
nicht denkbar.

Erziehung und Bildung sind ohne zwischenmenschliche Begegnung nicht denkbar.

Kinder und Jugendliche in ihrer 
Individualität und in ihren 
Entwicklungsmöglichkeiten 
bestärken.

Kinder und Jugendliche in ihrer Individualität und in ihren Entwicklungsmöglichkeiten bestärken.

Menschliche Begegnung ins 
Zentrum rücken.

Menschliche Begegnung ins Zentrum rücken.

Den Menschen in all seinen 
Dimensionen betrachten.

Den Menschen in all seinen Dimensionen betrachten.

   

Was wir essen, wirkt: Jugendbildungsprojekt BIOPOLI

Regional angebauter Blumenkohl oder doch lieber Avocados aus Mexiko, Bio-Äpfel vom Bauern nebenan oder spanische Erdbeeren mitten im Winter? Was wir zu uns nehmen, hat weitreichende Auswirkungen: Jeden Tag entscheiden wir uns für mehr oder weniger Nachhaltigkeit auf unseren Tellern – und damit auch in der Welt, in der wir leben.

Nahrungsmittelverschwendung, hoher Fleischkonsum, Gentechnik auf dem Acker: Die Zusammenhänge zwischen unseren Essgewohnheiten und den aktuellen ökologischen Herausforderungen sind ebenso vielfältig wie komplex. Aufklärung hierzu leistet das Jugendbildungsprojekt BIOPOLI des Hamburger Vereins „Agrar Koordination/Forum für internationale Agrarpolitik e. V.“. Dessen qualifizierte ReferentInnen besuchen bundesweit Schulen, Jugendgruppen oder junge Erwachsene, um ihnen fundierte Informationen rund um Landwirtschaft und Ernährung zu vermitteln.

Die Themenbreite ist weit gesteckt und nicht an einzelne Fächer gebunden. Auf der Website des Vereins werden unterschiedliche Module vorgestellt: „Es muss nicht immer Weizen sein“ ist beispielsweise eine Einheit zur biologischen Vielfalt und Ernährungssouveränität überschrieben. „Hitzewelle und Starkregen – und was hat das mit mir zu tun?“ lautet ein anderer Modultitel im Bereich Klimawandel und Landwirtschaft. Angeboten werden sowohl kürzere Unterrichtssequenzen als auch ganze Projekttage. Neben umweltbezogenen Aspekten geht es dabei auch um Politik, insbesondere um mehr Gerechtigkeit für den Globalen Süden. „Die weltweiten Verflechtungen zwischen landwirtschaftlicher Produktion und Handel sind ein hochpolitisches Thema“, unterstreicht Dirk Randoll, Projektleiter der SAGST, diesen Punkt. „BIOPOLI regt junge Menschen an, sich mit diesen wichtigen Fragestellungen auseinanderzusetzen. Schließlich sind wir mit unseren Kaufentscheidungen Teil solcher Prozesse und haben Einfluss darauf.“

Während der Corona-Pandemie entwickelten die Verantwortlichen zusätzliche Online-Angebote: LehrerInnen und SchülerInnen erhalten dadurch weitere Anregungen für Quizze, Lernsnacks und Sofa-Rallyes. Der besondere Ansatz des Programms wurde bereits mehrfach im Rahmen der UN Weltdekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet. Seit 2017 ist BIOPOLI zudem ein Projekt innerhalb der UN-Dekade für Biologische Vielfalt.