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Mit ruhiger Hand konsolidiert – Uni Witten/Herdecke verabschiedet Professor Horst Philipp Bauer als Gesellschaftervertreter

Im Rahmen ihrer Gesellschafterversammlung am 26. März 2015 hat die Universität Witten/Herdecke (UW/H) Prof. Dr. Horst Philipp Bauer verabschiedet, der für die Software AG – Stiftung gemeinsam mit Dirg-Lothar Ollinger den Vorsitz in diesem Gremium wahrnahm. „Professor Bauer hat als Gesellschaftsvertreter der Software AG – Stiftung entscheidend zum Erhalt und zur Konsolidierung unserer Universität beigetragen“, betonte Prof. Dr. Martin Butzlaff, Präsident der UW/H. Zeitgleich mit der Verabschiedung wurden auch die Zahlen präsentiert, die ein positives Eigenkapital ausweisen. Butzlaff zufolge hat Horst Philipp Bauer einen wesentlichen Anteil an diesem Erfolg. Er habe als Vorstand und Repräsentant der Stiftung, die 2009 als Gesellschafterin eingestiegen und mittlerweile Mehrheitsgesellschafterin ist, sehr umsichtig und mit ruhiger Hand die Weichen zum Erhalt und zur Konsolidierung der Universität gestellt. Der Präsident wünschte Professor Bauer alles Gute für seinen „Unruhestand“ und überreichte ihm als Geschenk ein Tourenfahrrad, was gleichzeitig als Symbol für die weitere Aktivität nach seiner offiziellen Pensionierung verstanden werden sollte.

Horst Philipp Bauer danke zunächst dem Universitätschor für seinen Gesangsbeitrag und blickte in seiner Ansprache auf die Historie der Zusammenarbeit zwischen Software AG – Stiftung und Universität zurück. Er erinnerte an eine „lange Nacht im Wissenschaftsministerium“ in Düsseldorf im Jahr 2009, in der man sich auf ein „Eckpunktepapier“ zur Rettung der UW/H verständigt hatte. Er hob die Rolle von Michael Anders als Kanzler und Geschäftsführer hervor, der einen bedeutsamen Beitrag zur wirtschaftlichen Sanierung der Universität geleistet habe. Mit dem Eintritt von Jan-Peter Nonnenkamp als Kanzler und Prof. Dr. Rudi Wimmer als Vizepräsident sei „im Gespann“ mit Präsident Prof. Dr. Martin Butzlaff eine sehr erfolgreiche Hochschulleitung am Ruder, die sukzessive sowohl die Finanzen als auch die akademischen Bereiche geordnet habe und sich mit einer Profilschärfung den heutigen Herausforderungen stelle. Abschließend dankte er den Vertretern der einzelnen Gesellschafter für das entgegengebrachte Vertrauen im Vorsitz der Gesellschafterversammlung und für die mittlerweile konstruktive Zusammenarbeit. Professor Bauer übergab symbolisch den „Staffelstab“ an seinen Vorstandskollegen Markus Ziener, wobei er aber betonte, dass er auch in seiner zukünftigen Position Verantwortung im Hochschulbereich übernehmen werde und die Beziehung zur UW/H in diesem Kontext pflegen möchte.