Kopfbild

Die von uns geförderten Projekte sind
unsere Fenster in die Welt.

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Die von uns geförderten Projekte sind
unsere Fenster in die Welt.

Was wir fördern

Projekteinblicke

Unser Anliegen ist es, mit unserer Öffentlichkeitsarbeit bestehendes Engagement und beispielhafte Projekte sichtbar zu machen. Darum rücken wir nicht nur in unseren Print-Publikationen die geförderten Initiativen und die Menschen dahinter in den Mittelpunkt, sondern haben auch auf unserer Website großen und kleinen Leuchtturmprojekten einen besonderen Platz eingeräumt.

An dieser Stelle möchten wir mit Kurzberichten über das aktuelle Projektgeschehen informieren sowie durch vertiefende Beiträge und Interviews einen möglichst anschaulichen Eindruck von den Initiativen vermitteln, die wir als Stiftung mit ermöglichen und begleiten dürfen.

Damit das gelingt, haben die Kolleginnen und Kollegen aus der Öffentlichkeitsarbeit viele der beschriebenen Projekte gemeinsam mit den zuständigen Projektleiterinnen bzw. -leitern besucht und sich vor Ort ein eigenes Bild von den Organisationen und Menschen gemacht.

Ihre Beispiele sollen in Text und Bild anderen Engagierten eine Orientierung über die Fördermöglichkeiten der Software AG – Stiftung (SAGST) vermitteln und Mut machen, neue Wege zu gehen.

FASD: Unterstützung für Betroffene gesichert

Zerbröckelndes Grafitti von einem Kind, das sich an den Kopf fasst
Foto: C. Fischer

In Deutschland leben schätzungsweise rund 1,5 Millionen Menschen mit Fetalen Alkoholspektrumstörungen (FASD). Die lebenslangen Beeinträchtigungen entstehen durch Alkoholkonsum während der Schwangerschaft und können u. a.  Gedächtnis-, Wahrnehmungs- und Verhaltensprobleme verursachen. Dennoch erhalten nur wenige Betroffene frühzeitig eine Diagnose und damit die Unterstützung, die sie für ein möglichst selbstbestimmtes Leben benötigen.

Hier setzt das Beratungs- und Informationsnetzwerk BINE an. Es wurde von dem gemeinnützigen Verein LIVE Soziale Chancen aufgebaut und begleitet seit drei Jahren Kinder und Jugendliche sowie Angehörige und Pflegefamilien. Dank der Förderung der Software AG – Stiftung SAGST wird das Angebot, das sich auf Rheinland-Pfalz und das Saarland konzentriert, 2026 gesichert, bis eine öffentliche Anschlussfinanzierung ab 2027 greifen kann.

Teilhabe statt Ausgrenzung

Die Fachberatungsstelle arbeitet vorrangig mobil und bietet niedrigschwellige Beratung direkt vor Ort an. Ergänzend werden Fortbildungen für Fachkräfte aus Pädagogik, Jugendhilfe und Medizin durchgeführt. Ziel ist es, das Verständnis für die besondere Lebenssituation von Kindern mit FASD zu fördern und tragfähige Hilfsstrukturen zu etablieren. Zu diesem Zweck kooperiert BINE eng mit Jugendämtern, Fachdiensten und Selbsthilfeinitiativen. Perspektivisch sollen die Leistungen zudem auf erwachsene Betroffene ausgeweitet und durch digitale Formate ergänzt werden.

Viele Kinder und Jugendliche mit FASD wachsen in Pflegefamilien oder Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe auf. Ohne passende Unterstützung geraten sie häufig in Konflikte mit der Schule oder ihrem Umfeld – dadurch steigt das Risiko von Bildungsabbrüchen und sozialer Ausgrenzung. „Neben individueller Beratung fördert BINE auch Selbsthilfegruppen und Peer-Angebote für Betroffene – dieser ressourcenorientierte Ansatz hat uns besonders überzeugt“, betont Projektleiter Jens Maurer. „So entstehen Räume, in denen Erfahrungen geteilt und eigene Stärken entdeckt werden können.“


Immer mehr Kinder und Jugendliche zeigen heute psychische Auffälligkeiten, gleichzeitig fehlen vielerorts ausreichende therapeutische Angebote. Mit einem starken Netzwerk ehrenamtlich tätiger ÄrztInnen setzt die Stiftung Achtung! Kinderseele deshalb auf Präventionsangebote in den Kitas.


Auf der Bildungsmesse didacta 2026 in Köln wurde ein neues Projekt vorgestellt, das SchülerInnen auf ungewöhnliche Weise mit ihrer Umwelt verbindet: Re-Connecting with Nature bringt Naturphänomene ins Klassenzimmer und eröffnet neue Zugänge zum Verständnis des Lebendigen.


Mit einem ambitionierten Projekt zur Schulentwicklung erarbeitet die Freie Waldorfschule Bonn mit einem bundesweiten Netzwerk Strategien, wie sich Waldorfeinrichtungen zeitgemäß transformieren können. Dazu werden zentrale Bereiche erneuert und fortgeschrieben – von Unterrichtskonzepten bis zur Lehrerbildung.


Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat das Charité Competence Center for Traditional and Integrative Medicine (CCCTIM) Ende Februar 2026 zum Kooperationszentrum ernannt. Damit wird es zur zentralen europäischen Anlaufstelle der WHO im Bereich der evidenzbasierten Integrativen Medizin.