Kopfbild

Die von uns geförderten Projekte sind
unsere Fenster in die Welt.

Kopfbild

Die von uns geförderten Projekte sind
unsere Fenster in die Welt.

Was wir fördern

Projekteinblicke

Unser Anliegen ist es, mit unserer Öffentlichkeitsarbeit bestehendes Engagement und beispielhafte Projekte sichtbar zu machen. Darum rücken wir nicht nur in unseren Print-Publikationen die geförderten Initiativen und die Menschen dahinter in den Mittelpunkt, sondern haben auch auf unserer Website großen und kleinen Leuchtturmprojekten einen besonderen Platz eingeräumt.

An dieser Stelle möchten wir mit Kurzberichten über das aktuelle Projektgeschehen informieren sowie durch vertiefende Beiträge und Interviews einen möglichst anschaulichen Eindruck von den Initiativen vermitteln, die wir als Stiftung mit ermöglichen und begleiten dürfen.

Damit das gelingt, haben die Kolleginnen und Kollegen aus der Öffentlichkeitsarbeit viele der beschriebenen Projekte gemeinsam mit den zuständigen Projektleiterinnen bzw. -leitern besucht und sich vor Ort ein eigenes Bild von den Organisationen und Menschen gemacht.

Ihre Beispiele sollen in Text und Bild anderen Engagierten eine Orientierung über die Fördermöglichkeiten der Software AG – Stiftung (SAGST) vermitteln und Mut machen, neue Wege zu gehen.

Klimafit ins nächste Jahrzehnt: Eberstädter Streuobstwiesen werden zukunftsfähig

Arbeiter:innen mit Leitern auf dem Weg zum Baumschnitt
Foto: FES e. V.

Die Eberstädter Streuobstwiesen im Süden Darmstadts bilden eines der bedeutendsten zusammenhängenden Streuobstgebiete Hessens. Zahllose Vogelarten, Insekten und Wildpflanzen finden hier einen Lebensraum, der zugleich ein beliebtes Naherholungsgebiet ist. Doch Trockenheit, Hitzeperioden und steigende Durchschnittstemperaturen setzen den hochstämmigen Obstbäumen erkennbar zu: Sie verlieren an Vitalität und werden anfälliger für Krankheiten. Bereits seit 2022 arbeitet der Freundeskreis Eberstädter Streuobstwiesen (FES e. V.) deshalb an einem Konzept, um die traditionsreiche Kulturlandschaft in unmittelbarer Nachbarschaft der Software AG – Stiftung langfristig klimaresilient aufzustellen.

Pflanzen, pflegen, experimentieren

Damit das Ökosystem auch unter veränderten Bedingungen Bestand hat, pflanzt der Verein alternative, besser angepasste Obstsorten und erprobt neue Pflanzmethoden. Parallel wird die Pflege der vorhandenen Bäume systematisch ausgebaut – vor allem mithilfe des sogenannten Öschberg-Schnitts, einer speziellen Methode zur Vitalisierung von Hochstämmen. Ergänzend testet der Verein die Anzucht klimafitter Sämlinge. „Dieses Vorgehen stärkt die Streuobstwiesen, die unsere Region seit Jahrzehnten prägen, damit sie auch unter sich wandelnden Klimabedingungen weiterbestehen können“, erklärt SAGST-Projektleiter Christian Wüst. „Naturschutz braucht beides: Erfahrungswissen aus der Praxis und den Mut, neue Wege zu gehen.“ Bereits 2022/23 hatte die SAGST das Engagement des Vereins im Rahmen der Spendenkampagne „Echo hilft!“ mit Mitteln für den Naturschutz unterstützt. Nun fördert die Stiftung das Vorhaben gezielt weiter – damit das artenreiche Naherholungsgebiet vor ihrer eigenen Haustür auch kommenden Generationen erhalten bleibt.


Seit rund 30 Jahren bietet der Quellhof in Hohenlohe Raum für Begegnung, Lernen und persönliches Wachstum. Derzeit wird das denkmalgeschützte Seminargebäude in mehreren Abschnitten grundlegend saniert. Den Dachausbau übernahmen junge Menschen im Rahmen eines ungewöhnlichen Gemeinschaftsprojekts.


Fetale Alkoholspektrumstörungen (FASD) gehören zu den häufigsten angeborenen Behinderungen. Mit einer Förderung ermöglicht die SAGST 2026 die Fortführung von BINE, einem Beratungs- und Informationsnetzwerk für betroffene Heranwachsende und ihre Familien in Rheinland-Pfalz sowie im Saarland.


Immer mehr Kinder und Jugendliche zeigen heute psychische Auffälligkeiten, gleichzeitig fehlen vielerorts ausreichende therapeutische Angebote. Mit einem starken Netzwerk ehrenamtlich tätiger ÄrztInnen setzt die Stiftung Achtung! Kinderseele deshalb auf Präventionsangebote in den Kitas.


Auf der Bildungsmesse didacta 2026 in Köln wurde ein neues Projekt vorgestellt, das SchülerInnen auf ungewöhnliche Weise mit ihrer Umwelt verbindet: Re-Connecting with Nature bringt Naturphänomene ins Klassenzimmer und eröffnet neue Zugänge zum Verständnis des Lebendigen.