Kopfbild

Die von uns geförderten Projekte sind
unsere Fenster in die Welt.

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Die von uns geförderten Projekte sind
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Was wir fördern

Projekteinblicke

Unser Anliegen ist es, mit unserer Öffentlichkeitsarbeit bestehendes Engagement und beispielhafte Projekte sichtbar zu machen. Darum rücken wir nicht nur in unseren Print-Publikationen die geförderten Initiativen und die Menschen dahinter in den Mittelpunkt, sondern haben auch auf unserer Website großen und kleinen Leuchtturmprojekten einen besonderen Platz eingeräumt.

An dieser Stelle möchten wir mit Kurzberichten über das aktuelle Projektgeschehen informieren sowie durch vertiefende Beiträge und Interviews einen möglichst anschaulichen Eindruck von den Initiativen vermitteln, die wir als Stiftung mit ermöglichen und begleiten dürfen.

Damit das gelingt, haben die Kolleginnen und Kollegen aus der Öffentlichkeitsarbeit viele der beschriebenen Projekte gemeinsam mit den zuständigen Projektleiterinnen bzw. -leitern besucht und sich vor Ort ein eigenes Bild von den Organisationen und Menschen gemacht.

Ihre Beispiele sollen in Text und Bild anderen Engagierten eine Orientierung über die Fördermöglichkeiten der Software AG – Stiftung (SAGST) vermitteln und Mut machen, neue Wege zu gehen.

Inklusives Wohnen im Alter: Leuchtturmprojekt für die Wesermarsch

Baustelle mit Kran
Foto: C Fischer

Was 1989 als Initiative einer Handvoll IdealistInnen begann, ist heute aus dem Burgdorf Ovelgönne (Landkreis Wesermarsch/Niedersachsen) nicht mehr wegzudenken. Die Stiftung Lebensräume Ovelgönner Mühle bietet nicht nur Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten für erwachsene Menschen mit Einschränkungen. Mit zahlreichen Betrieben wie dem Dorfladen oder einem Hausmeister-Service sichert sie auch die Versorgung vor Ort – gerade für ältere und weniger mobile Menschen ein großer Gewinn.

Mitten im Dorf, ein paar Schritte hinter den Werkstätten, ragt ein Baukran in den Himmel. Hier entsteht das jüngste Projekt der Gemeinschaft: inklusives Wohnen im Alter. „Ursprünglich wollten wir nur für uns bauen“, erläutert Ilka Morr, Geschäftsführerin der Stiftung. „Doch auch im Dorf gibt es natürlich viele ältere Menschen, die gerne in ihrer vertrauten Umgebung bleiben möchten.“ Gemeinsam mit kommunalen Akteuren wurde das Konzept eines Hauses entwickelt, in dem Menschen mit und ohne Assistenzbedarf unter einem Dach wohnen und selbst entscheiden können, wie viel Gemeinschaft sie suchen – ein Pilotprojekt, für das es kaum Vorbilder gibt. „Unsere Gesellschaft braucht dringend gute Modelle dafür, wie wir inklusives Miteinander auch im Alter sinnvoll gestalten können“, ist SAGST-Projektleiter Lars Matschke überzeugt. „Nachdem wir schon in früheren Jahren ausgewählte Vorhaben wie die Soziale Landwirtschaft gefördert haben, freuen wir uns sehr, diesen zukunftsweisenden Neubau der Ovelgönner Mühle zu unterstützen.“ 

Gemeinsam alt werden 

Im Erdgeschoss sind acht barrierefreie Apartments für BewohnerInnen der Lebensgemeinschaft vorgesehen, im ersten und zweiten Stock errichtet die Wohnungsbaugesellschaft Wesermarsch (WBW) weitere Wohnungen. Ebenerdig ist zudem eine inklusive Kindertagespflege der Gemeinde geplant sowie ein großzügiger Begegnungsraum, der allen Interessierten offenstehen soll – sämtlichen HausbewohnerInnen ebenso wie örtlichen Vereinen, vom generationsübergreifenden Frühstück bis zu Yogakursen. 

Für WBW-Geschäftsführerin Regina Neuke liegt in dieser Vielseitigkeit die besondere Qualität des Projekts. „Voraussetzung dafür ist die Bereitschaft aller Beteiligten, ungewöhnliche Verhaltensweisen zu akzeptieren und in gegenseitiger Rücksichtnahme und Toleranz zusammenzuleben“, betont sie. Hinzu kommen die außergewöhnlich guten Versorgungsstrukturen: „Angebote wie der Mittagstisch im Hotel oder der Lebensmittelladen mit Lieferservice sind für ein Dorf dieser Größe etwas Besonderes“, so ihre Erfahrung


Das Programm „Schulbienen“ bringt Grundschulkinder in direkten Kontakt mit Honigbienen und macht ökologische Zusammenhänge unmittelbar erlebbar. Aktuelle Rückmeldungen zeigen: Die Begegnung mit den Tieren stärkt Naturverständnis, Verantwortungsgefühl und die Erfahrung, dass das eigene Handeln einen Unterschied macht.


Seit 2018 entwickelt die Gesellschaft für Gemeinsinn Konzepte für eine nachbarschaftlich getragene QuartierPflege. Ziel ist es, ältere Menschen auch bei wachsendem Pflegebedarf in ihrem Zuhause zu unterstützen. Mehrere Gemeinden im Landkreis Landsberg am Lech greifen dieses Modell inzwischen auf.


Der diesjährige Virchow-Preis geht an die Wissenschaftler Jean-Jacques Muyembe und Peter Piot. Er würdigt ihre wegweisenden Beiträge zur Erforschung des Ebola-Virus sowie ihr jahrzehntelanges Engagement für Globale Gesundheit und weltweite Epidemievorsorge.


Die bundesweite Initiative „Nummer gegen Kummer“ bietet neben klassischer Telefonberatung auch digitale Unterstützungsangebote für junge Menschen. Mit Hilfe der SAGST wird aktuell die besonders niedrigschwellige Chat-Beratung weiter ausgebaut.