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Die von uns geförderten Projekte sind
unsere Fenster in die Welt.

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Die von uns geförderten Projekte sind
unsere Fenster in die Welt.

Was wir fördern

Projekteinblicke

Unser Anliegen ist es, mit unserer Öffentlichkeitsarbeit bestehendes Engagement und beispielhafte Projekte sichtbar zu machen. Darum rücken wir nicht nur in unseren Print-Publikationen die geförderten Initiativen und die Menschen dahinter in den Mittelpunkt, sondern haben auch auf unserer Website großen und kleinen Leuchtturmprojekten einen besonderen Platz eingeräumt.

An dieser Stelle möchten wir mit Kurzberichten über das aktuelle Projektgeschehen informieren sowie durch vertiefende Beiträge und Interviews einen möglichst anschaulichen Eindruck von den Initiativen vermitteln, die wir als Stiftung mit ermöglichen und begleiten dürfen.

Damit das gelingt, haben die Kolleginnen und Kollegen aus der Öffentlichkeitsarbeit viele der beschriebenen Projekte gemeinsam mit den zuständigen Projektleiterinnen bzw. -leitern besucht und sich vor Ort ein eigenes Bild von den Organisationen und Menschen gemacht.

Ihre Beispiele sollen in Text und Bild anderen Engagierten eine Orientierung über die Fördermöglichkeiten der Software AG – Stiftung (SAGST) vermitteln und Mut machen, neue Wege zu gehen.

Nachbarschaftliches Netzwerk: QuartierPflege im Landkreis Landsberg

Nachbarinnen im herzlichen Gespräch
Foto: Gesellschaft für Gemeinsinn e. V.

Der Fachkräftemangel in der Pflege stellt Kommunen in ganz Deutschland vor große Herausforderungen. Schon heute wird der überwiegende Teil der Pflege von Angehörigen geleistet – oft unter großer Belastung. Gleichzeitig wünschen sich viele ältere Menschen, möglichst lange in ihrer eigenen Wohnung und im vertrauten Umfeld bleiben zu können. Dieses Bedürfnis greift die von der Software AG – Stiftung (SAGST) geförderte QuartierPflege im Landkreis Landsberg am Lech auf.

Seit dem Projektstart 2025 sind in mehreren Gemeinden bereits 16 sogenannte Sorgegemeinschaften entstanden: Netzwerke, in denen Freiwillige als „Pflegelotsen“ ältere und pflegebedürftige Menschen zu Hause unterstützen und dafür eine Aufwandsentschädigung aus Mitteln der Pflegekasse erhalten. Sie helfen bei alltäglichen Aufgaben, begleiten zu Terminen oder übernehmen hauswirtschaftliche und einfache pflegerische Tätigkeiten. Dabei arbeiten sie eng mit professionellen Pflegediensten zusammen, die sich dadurch auf die medizinische Behandlungspflege konzentrieren können.

Gemeinschaftssinn stärken

Das Konzept baut auf den Erfahrungen eines Pilotprojekts in Leipzig auf, das die SAGST von 2021 bis 2023 mit ermöglicht hat. Dort wurde in zwei Stadtquartieren ein koordiniertes Nachbarschaftsnetzwerk etabliert, das die professionelle Pflege ergänzt und zugleich den Gemeinschaftssinn im Quartier belebt. Die Erfahrungen zeigen: Gut organisiert, kann diese Art der Unterstützung die pflegerische Grundversorgung stärken. Zudem eröffnen sich neue Formen freiwilligen Engagements, die besser zu den Lebensrealitäten vieler Menschen passen als klassische Ehrenamtsmodelle.

Im Landkreis Landsberg wird dieser Ansatz nun weiterentwickelt. Nach einem erfolgreichen Start in der Gemeinde Erpfting folgten Egling an der Paar, Vilgertshofen und Scheuring; weitere Gemeinden wollen hinzukommen. Darüber hinaus sind Maßnahmen geplant, die Aktivität und Begegnung fördern, etwa „Plauderbänke“ sowie Sport- und Mobilitätsanlagen.

Tragfähige Strukturen schaffen

„Ein wichtiger Aspekt des Projekts ist seine kommunale Verankerung“, erklärt SAGST-Projektleiter Christian Wüst. „Gemeinsam mit dem Landratsamt und den örtlichen Pflegediensten werden tragfähige Strukturen geschaffen, die langfristig wirken können.“ So verbindet sich soziale Innovation mit einem sehr praktischen Ziel: Menschen mit Pflegebedarf im Alltag noch besser zur Seite zu stehen und die Pflege insgesamt zukunftsfähiger zu gestalten. Die Erfahrungen aus dem ersten Betriebsjahr werden derzeit ausgewertet und fließen in die Toolbox der Gesellschaft für Gemeinsinn ein, sodass sie auch an weiteren Standorten und in weiteren Quartieren genutzt werden können.

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Der diesjährige Virchow-Preis geht an die Wissenschaftler Jean-Jacques Muyembe und Peter Piot. Er würdigt ihre wegweisenden Beiträge zur Erforschung des Ebola-Virus sowie ihr jahrzehntelanges Engagement für Globale Gesundheit und weltweite Epidemievorsorge.


Die bundesweite Initiative „Nummer gegen Kummer“ bietet neben klassischer Telefonberatung auch digitale Unterstützungsangebote für junge Menschen. Mit Hilfe der SAGST wird aktuell die besonders niedrigschwellige Chat-Beratung weiter ausgebaut.


Die Streuobstwiesen in Darmstadt-Eberstadt sind ein artenreiches Naherholungsgebiet – und stehen unter enormem Klimadruck. Mit einem ganzen Maßnahmenpaket will der Verein Freundeskreis Eberstädter Streuobstwiesen den Baumbestand klimaresilient gestalten.


Seit rund 30 Jahren bietet der Quellhof in Hohenlohe Raum für Begegnung, Lernen und persönliches Wachstum. Derzeit wird das denkmalgeschützte Seminargebäude in mehreren Abschnitten grundlegend saniert. Den Dachausbau übernahmen junge Menschen im Rahmen eines ungewöhnlichen Gemeinschaftsprojekts.