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Die von uns geförderten Projekte sind
unsere Fenster in die Welt.

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Die von uns geförderten Projekte sind
unsere Fenster in die Welt.

Was wir fördern

Projekteinblicke

Unser Anliegen ist es, mit unserer Öffentlichkeitsarbeit bestehendes Engagement und beispielhafte Projekte sichtbar zu machen. Darum rücken wir nicht nur in unseren Print-Publikationen die geförderten Initiativen und die Menschen dahinter in den Mittelpunkt, sondern haben auch auf unserer Website großen und kleinen Leuchtturmprojekten einen besonderen Platz eingeräumt.

An dieser Stelle möchten wir mit Kurzberichten über das aktuelle Projektgeschehen informieren sowie durch vertiefende Beiträge und Interviews einen möglichst anschaulichen Eindruck von den Initiativen vermitteln, die wir als Stiftung mit ermöglichen und begleiten dürfen.

Damit das gelingt, haben die Kolleginnen und Kollegen aus der Öffentlichkeitsarbeit viele der beschriebenen Projekte gemeinsam mit den zuständigen Projektleiterinnen bzw. -leitern besucht und sich vor Ort ein eigenes Bild von den Organisationen und Menschen gemacht.

Ihre Beispiele sollen in Text und Bild anderen Engagierten eine Orientierung über die Fördermöglichkeiten der Software AG – Stiftung (SAGST) vermitteln und Mut machen, neue Wege zu gehen.

Dorfprojekt Juchowo: Aus der Partnerschaft in die Selbständigkeit

Herbstliche Landschaft mit Straßenschild
Foto: T. Leiber

Nach mehr als 20 Jahren beendet die Software AG – Stiftung (SAGST) ihre Rolle als Hauptförderin des Dorfprojekts Juchowo in Polen. Anlass ist der Wunsch der Stanislaw Karłowski-Stiftung, das Projekt künftig eigenständig weiterzuführen. Möglich macht dies ein mit Unterstützung der SAGST über Jahre hinweg aufgebautes Stiftungsvermögen.

Die Initiative für das Dorfprojekt geht auf den Demeter-Landwirt Dr. Manfred Klett (✝2025) und SAGST-Gründer Dr. h. c. Peter Schnell zurück. Anfang der 2000er-Jahre entwickelten sie die Vision, den maroden Großbetrieb aus der Vorwendezeit im Nordwesten Polens in einen modernen biodynamischen Landwirtschaftsbetrieb zu transformieren. Heute umfasst dieser mehr als 1.800 Hektar Nutzfläche. Dass diese Entwicklung gelungen ist, verdankt sich dem langjährigen Engagement vieler Beteiligter.

Internationales Leuchtturmprojekt

Inzwischen ist Juchowo ein lebendiger Hoforganismus mit vielfältigen Tätigkeits-, Bildungs- und Forschungsfeldern. Rund 100 Menschen leben und arbeiten hier – darunter Menschen mit Assistenzbedarf ebenso wie Mitarbeitende aus der Region und aus verschiedenen europäischen Ländern. Zu den Meilensteinen der letzten Jahre zählen Fortschritte in der Rinderzucht, der Aufbau sozialtherapeutischer Angebote sowie ein breites Bildungsprogramm für Kinder und Jugendliche, das ökologische Zusammenhänge anschaulich vermittelt. Die Gestaltung der Kulturlandschaft rund um den Hof gilt europaweit als beispielhaft für die Entwicklung klimaresilienter Agrarlandschaften.

Mit dem Rückzug der SAGST beginnt für das Projekt eine neue Phase. Als Förderstiftung bewegt sie sich stets im Spannungsfeld zwischen unterstützender Nähe und der Achtung von Eigenständigkeit. „Wir verstehen unsere Fördertätigkeit als ein lebendiges Atmen zwischen Verbindung und Loslassen“, sagt Vorstandsmitglied Peter Augustin. „Im Fall von Juchowo heißt das: Wir ziehen uns im Vertrauen auf die Verantwortlichen vor Ort bewusst zurück. Zugleich bleibt das Projekt ein prägender Teil unserer Stiftungsgeschichte – verbunden mit der Perspektive auf eine neue, freiere Form der Beziehung.“


Vor zehn Jahren wurde der Fonds „Auf Augenhöhe“ auf dem Ottmar-Pohl-Platz in Köln öffentlich vorgestellt. Zum Jubiläum kehrte er nach Kalk zurück – mit einer langen Tafel, einer „Bank für Begegnung“ und einem ungezwungenen Austausch über das Zusammenleben in einer vielfältigen Gesellschaft.


Was Kinder und Jugendliche brauchen, um gesund großzuwerden, ist nicht allein eine medizinische Frage. Auch Erziehung, Unterricht und das Lebensumfeld von Kindern und Jugendlichen spielen eine wichtige Rolle. Ein neuer Lehrstuhl an der Freien Hochschule Stuttgart untersucht diese Zusammenhänge und bringt dafür Medizin und Pädagogik enger zusammen.


Der Klimawandel stellt auch etablierte Biobetriebe vor neue Herausforderungen. Ein Forschungsprojekt des FiBL Schweiz erprobt auf der Fattoria La Vialla in der Toskana, wie sich syntropische und biodynamische Anbaumethoden gezielt miteinander kombinieren lassen, um die Anpassungsfähigkeit landwirtschaftlicher Systeme an die Folgen des Klimawandels zu stärken.


Wie können Schulen Kindern und Jugendlichen den reflektierten Umgang mit digitalen Medien vermitteln? Das Projekt „Medienpädagogik vor Ort“ der Freien Hochschule Stuttgart bringt praxisnahe Fortbildungen zu dieser Frage direkt in die Kollegien der Waldorfschulen.