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„Alles inklusive?!“ – Filmischer Rückblick auf virtuelles Festival für mehr Miteinander und Teilhabe

Die Kombination aus Frage- und Ausrufezeichen sollte Interesse wecken und zum Nachdenken anregen: „Alles inklusive?!“ lautete der Titel eines Festivals, mit dem die Darmstädter Kultur- und Veranstaltungsszene im Mai 2021 – u. a. unterstützt durch die Software AG – Stiftung – in mehreren virtuellen Events auf das Thema Inklusion aufmerksam gemacht hat.

Bereits im Vorjahr wollten die Initiatoren mit einem Live-Format Ausgrenzungsmechanismen aufzeigen sowie Fragen zur Benachteiligung unterschiedlichster Gruppen nachgehen, doch dann kam Corona und das ursprünglich für das Frühjahr 2020 geplante Festival musste wegen des sich rasch verbreitenden Virus um mehr als ein Jahr verschoben werden. Die Ironie in diesem Zusammenhang – so heißt es im Programmheft: Die Pandemie und der politische Umgang damit hätten die Kultur selbst zu einer ausgegrenzten und von der Gesellschaft weitestgehend vergessenen Branche gemacht.

Auch die zweite Auflage des „Alles inklusive?!“-Festivals, an der sich die Stadt, der Fachbereich Soziale Arbeit der Hochschule Darmstadt, das Staatstheater, die Freie Szene und das Nachbarschaftsheim Darmstadt sowie der Verein Kulturfreunde Centralstation beteiligten, stand im Frühjahr/Sommer 2021 zunächst auf der Kippe, konnte jedoch mit viel Kreativität in den digitalen Raum verlegt und so zumindest in Teilen gerettet werden.

Eine filmische Dokumentation gibt nun einen Ein- und Rückblick in bzw. auf das Festival, das mit Online-Workshops, Tanz-Performances oder Theater-Darbietungen für möglichst viele Menschen zugänglich sein wollte und zugleich den Begriff der Inklusion aufgebrochen sowie generell Unterschiede in der Gesellschaft thematisiert hat.