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Die von uns geförderten Projekte sind
unsere Fenster in die Welt.

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Was wir fördern

Projekteinblicke

Unser Anliegen ist es, mit unserer Öffentlichkeitsarbeit bestehendes Engagement und beispielhafte Projekte sichtbar zu machen. Darum rücken wir nicht nur in unseren Print-Publikationen die geförderten Initiativen und die Menschen dahinter in den Mittelpunkt, sondern haben auch auf unserer Website großen und kleinen Leuchtturmprojekten einen besonderen Platz eingeräumt.

An dieser Stelle möchten wir mit Kurzberichten über das aktuelle Projektgeschehen informieren sowie durch vertiefende Beiträge und Interviews einen möglichst anschaulichen Eindruck von den Initiativen vermitteln, die wir als Stiftung mit ermöglichen und begleiten dürfen.

Damit das gelingt, haben die Kolleginnen und Kollegen aus der Öffentlichkeitsarbeit viele der beschriebenen Projekte gemeinsam mit den zuständigen Projektleiterinnen bzw. -leitern besucht und sich vor Ort ein eigenes Bild von den Organisationen und Menschen gemacht.

Ihre Beispiele sollen in Text und Bild anderen Engagierten eine Orientierung über die Fördermöglichkeiten der Software AG – Stiftung (SAGST) vermitteln und Mut machen, neue Wege zu gehen.

BANK-ett für Begegnung: Zehn Jahre Fonds „Auf Augenhöhe“ in Köln

Gruppe von Menschen im Gespräch an einer langen Tafel
Foto: F. Elias

Vor zehn Jahren wurde der Fonds „Auf Augenhöhe“ auf dem Ottmar-Pohl-Platz in Köln öffentlich vorgestellt. Zum Jubiläum kehrte er nach Kalk zurück – mit einer langen Tafel, einer „Bank für Begegnung“ und einem ungezwungenen Austausch über das Zusammenleben in einer vielfältigen Gesellschaft.

Gäste des Kongresses der Bürgerstiftungen Deutschlands, aktuelle und ehemalige Wegbegleiter sowie Menschen aus dem Stadtteil kamen hier auf Einladung der Software AG – Stiftung (SAGST) zusammen. Gemeinsam mit der Stiftung KalkGestalten, dem In-Haus e. V. und weiteren Partnern entstand rund um ein internationales Buffet ein offener Rahmen für Gespräche und neue Kontakte.

Mittendrin: eine Bank. In ihre Rückenlehne war eine von sechs Fragen eingraviert, die die Jubiläumsaktion begleiten. In Köln lautete sie: „Was ist deine Geschichte?“ Sie gab den Anstoß, mehr voneinander zu erfahren. Einige der Gespräche wurden zeichnerisch festgehalten – als Momentaufnahmen eines Abends, an dem der Ottmar-Pohl-Platz für einige Stunden genau das wurde, worum es auch beim diesjährigen Zusammenkunft der Bürgerstiftungen ging: ein „Dritter Ort“.

Gemeint sind frei zugängliche Räume, die Menschen zusammenführen und von denjenigen geprägt werden, die sie nutzen. Sie schaffen Gelegenheiten für Begegnung, ohne Herkunft, Rolle oder Zugehörigkeit von vornherein in den Vordergrund zu stellen. Gerade darin liegt ihre besondere Qualität: Einander zunächst Fremde können hier vergleichsweise unvoreingenommen und ohne feste Zuschreibungen aufeinandertreffen. So bieten solche Orte die Chance, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen und Verbindendes zu entdecken.

Dieser Gedanke gehört seit der Gründung zum Kern des „Auf Augenhöhe“-Fonds. Seit 2016 wurden mehr als 550 kleinere Projekte von und für Menschen mit Flucht- oder Migrationsgeschichte unterstützt. Eine wichtige Rolle spielen dabei Bürgerstiftungen und Houses of Resources: Sie kennen die Gegebenheiten in ihren Regionen und den Zugang zu engagierten Initiativen. Die GLS Treuhand übernimmt das Antragsmanagement. Ihnen allen galt beim sogenannten „BANK-ett für Begegnung“ ein besonderer Dank für die langjährige Zusammenarbeit.

„Der Fonds ist aus einer besonderen Zeit heraus entstanden. Was ihn bis heute leitet, ist die Überzeugung, dass gesellschaftlicher Zusammenhalt dort wächst, wo Menschen einander nicht nur helfen, sondern sich als Gegenüber ernst nehmen und gemeinsam Verantwortung übernehmen“, sagt Fonds-Initiator und Projektleiter bei der SAGST Andreas Rebmann.

Was auf dem Ottmar-Pohl-Platz zu erleben war, soll nun auch andernorts Wirklichkeit werden. Mehrere Bürgerstiftungen bekundeten beim Kongress Interesse an einem eigenen Standort. Im Raum Köln finanziert die Dr. Jürgen Rembold Stiftung neben der Bank in Kalk neun weitere Exemplare. Für die bundesweite Verbreitung werden darüber hinaus zusätzliche Sponsor gesucht, die die Kosten in Höhe von 1.500 bis 2.000 Euro für Herstellung und Aufbau übernehmen.


Was Kinder und Jugendliche brauchen, um gesund großzuwerden, ist nicht allein eine medizinische Frage. Auch Erziehung, Unterricht und das Lebensumfeld von Kindern und Jugendlichen spielen eine wichtige Rolle. Ein neuer Lehrstuhl an der Freien Hochschule Stuttgart untersucht diese Zusammenhänge und bringt dafür Medizin und Pädagogik enger zusammen.


Der Klimawandel stellt auch etablierte Biobetriebe vor neue Herausforderungen. Ein Forschungsprojekt des FiBL Schweiz erprobt auf der Fattoria La Vialla in der Toskana, wie sich syntropische und biodynamische Anbaumethoden gezielt miteinander kombinieren lassen, um die Anpassungsfähigkeit landwirtschaftlicher Systeme an die Folgen des Klimawandels zu stärken.


Wie können Schulen Kindern und Jugendlichen den reflektierten Umgang mit digitalen Medien vermitteln? Das Projekt „Medienpädagogik vor Ort“ der Freien Hochschule Stuttgart bringt praxisnahe Fortbildungen zu dieser Frage direkt in die Kollegien der Waldorfschulen.


Seit fast 40 Jahren gestaltet die Stiftung Lebensräume Ovelgönner Mühle inklusives Leben und Arbeiten im ländlichen Raum. Von dem derzeit im Bau befindlichen Seniorenwohnprojekt sollen Menschen mit Assistenzbedarf genauso profitieren wie die Nachbarschaft im Ort.