Kopfbild

Die von uns geförderten Projekte sind
unsere Fenster in die Welt.

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Die von uns geförderten Projekte sind
unsere Fenster in die Welt.

Was wir fördern

Projekteinblicke

Unser Anliegen ist es, mit unserer Öffentlichkeitsarbeit bestehendes Engagement und beispielhafte Projekte sichtbar zu machen. Darum rücken wir nicht nur in unseren Print-Publikationen die geförderten Initiativen und die Menschen dahinter in den Mittelpunkt, sondern haben auch auf unserer Website großen und kleinen Leuchtturmprojekten einen besonderen Platz eingeräumt.

An dieser Stelle möchten wir mit Kurzberichten über das aktuelle Projektgeschehen informieren sowie durch vertiefende Beiträge und Interviews einen möglichst anschaulichen Eindruck von den Initiativen vermitteln, die wir als Stiftung mit ermöglichen und begleiten dürfen.

Damit das gelingt, haben die Kolleginnen und Kollegen aus der Öffentlichkeitsarbeit viele der beschriebenen Projekte gemeinsam mit den zuständigen Projektleiterinnen bzw. -leitern besucht und sich vor Ort ein eigenes Bild von den Organisationen und Menschen gemacht.

Ihre Beispiele sollen in Text und Bild anderen Engagierten eine Orientierung über die Fördermöglichkeiten der Software AG – Stiftung (SAGST) vermitteln und Mut machen, neue Wege zu gehen.

Nummer gegen Kummer: Chat-Beratung für Kinder und Jugendliche

Mädchen mit telefo in der Hand
Foto: C. Fischer

Schulischer Leistungsdruck, Konflikte im Elternhaus oder Freundeskreis, Zukunftsängste, aber auch die Auswirkungen digitaler Medien können junge Menschen stark belasten. Nicht immer finden sie den Mut, mit Vertrauten über ihre Sorgen zu sprechen. Nicht immer gibt es in ihrem Umfeld vertrauensvolle Ansprechpersonen. Umso wichtiger sind Angebote wie die „Nummer gegen Kummer“, eine aus dem Kinderschutzbund hervorgegangene Initiative. Seit den 1980er-Jahren erreichen Kinder und Jugendliche unter der Telefonnummer 116 111 speziell geschulte AnsprechpartnerInnen, die sie kostenlos und anonym beraten.

Hilfe per Handy

Neben der klassischen Telefonberatung können Betroffene mittlerweile auch per Mail oder Chat Kontakt aufnehmen. Der Austausch via Messenger gehört zum Alltag der meisten Jugendlichen und ist deutlich niedrigschwelliger als ein Telefonat: Hier können sie in Ruhe formulieren, was sie bewegt, ohne es laut aussprechen zu müssen. „Viele Heranwachsende suchen heute zunächst online nach Unterstützung“, weiß auch Elke Rahmann, die das Projekt für die SAGST begleitet. „Die Chat-Beratung schafft einen geschützten Raum, in dem sie unkompliziert und auf Augenhöhe Beistand finden. Besonders beeindruckt uns, dass dieses Angebot von zahlreichen Ehrenamtlichen getragen wird, deren Einsatz weitgehend im Verborgenen bleibt. Gerade weil Vertrauen und Anonymität im Mittelpunkt stehen, erhalten sie nur selten öffentliche Anerkennung. Umso wichtiger ist ihr Beitrag für Kinder und Jugendliche, die in schwierigen Situationen ein offenes Ohr, Orientierung und verlässliche Hilfe suchen.“

In Hessen erhält die Initiative aktuell zusätzlichen Rückenwind. Im Rahmen einer Kooperation mit dem Kultusministerium geht an alle Schulen des Landes ein Paket mit Info-Plakaten und Stickern. Auf Schultoiletten und in anderen Rückzugsräumen, wo junge Menschen einen Moment für sich haben, können diese als gedanklicher Türöffner dienen und den Weg zur „Nummer gegen Kummer“ weisen.


Die Streuobstwiesen in Darmstadt-Eberstadt sind ein artenreiches Naherholungsgebiet – und stehen unter enormem Klimadruck. Mit einem ganzen Maßnahmenpaket will der Verein Freundeskreis Eberstädter Streuobstwiesen den Baumbestand klimaresilient gestalten.


Seit rund 30 Jahren bietet der Quellhof in Hohenlohe Raum für Begegnung, Lernen und persönliches Wachstum. Derzeit wird das denkmalgeschützte Seminargebäude in mehreren Abschnitten grundlegend saniert. Den Dachausbau übernahmen junge Menschen im Rahmen eines ungewöhnlichen Gemeinschaftsprojekts.


Fetale Alkoholspektrumstörungen (FASD) gehören zu den häufigsten angeborenen Behinderungen. Mit einer Förderung ermöglicht die SAGST 2026 die Fortführung von BINE, einem Beratungs- und Informationsnetzwerk für betroffene Heranwachsende und ihre Familien in Rheinland-Pfalz sowie im Saarland.


Immer mehr Kinder und Jugendliche zeigen heute psychische Auffälligkeiten, gleichzeitig fehlen vielerorts ausreichende therapeutische Angebote. Mit einem starken Netzwerk ehrenamtlich tätiger ÄrztInnen setzt die Stiftung Achtung! Kinderseele deshalb auf Präventionsangebote in den Kitas.