Die von uns geförderten Projekte sind unsere Fenster in die Welt.

   

Was wir fördern

Projekteinblicke

Unser Anliegen ist es, mit unserer Öffentlichkeitsarbeit bestehendes Engagement und beispielhafte Projekte sichtbar zu machen. Darum rücken wir nicht nur in unseren Print-Publikationen die geförderten Initiativen und die Menschen dahinter in den Mittelpunkt, sondern haben auch auf unserer Website großen und kleinen Leuchtturmprojekten einen besonderen Platz eingeräumt.

An dieser Stelle möchten wir mit Kurzberichten über das aktuelle Projektgeschehen informieren sowie durch vertiefende Beiträge und Interviews einen möglichst anschaulichen Eindruck von den Initiativen vermitteln, die wir als Stiftung mit ermöglichen und begleiten dürfen.

Damit das gelingt, haben die Kolleginnen und Kollegen aus der Öffentlichkeitsarbeit viele der beschriebenen Projekte gemeinsam mit den zuständigen Projektleiterinnen bzw. -leitern besucht und sich vor Ort ein eigenes Bild von den Organisationen und Menschen gemacht.

Ihre Beispiele sollen in Text und Bild anderen Engagierten eine Orientierung über die Fördermöglichkeiten der Software AG – Stiftung (SAGST) vermitteln und Mut machen, neue Wege zu gehen.

Essen als Medizin? – Doku „The Food Cure“

Dass Ernährung und Lebensweise einen starken Einfluss auf unsere Gesundheit haben, ist heute allgemein bekannt. Doch kann man Essen gezielt als Medizin einsetzen, und das auch noch bei schweren Krebserkrankungen? Sechs PatientInnen haben genau dies getan: Im Kampf gegen den Krebs setzten sie auf eine strikt pflanzenbasierte und ökologisch produzierte Ernährung. Die Berliner Regisseurin Sarah Mabrouk hat die ProtagonistInnen aus Frankreich, der Schweiz, Kanada und den USA sieben Jahre lang mit der Kamera auf diesem Weg begleitet. Ihr Dokumentarfilm „The Food Cure” erlaubt bewegende Einblicke in die Schicksale der Betroffenen und befragt mehrere ExpertInnen aus dem Bereich der Integrativen Medizin sowie der Ernährungstherapie. Auch wenn die wissenschaftliche Erforschung der Ernährungsmedizin noch in den Kinderschuhen steckt, vermitteln die individuellen Geschichten im Film doch ein aufschlussreiches Bild davon, welche Faktoren bei einer solchen Umstellung von Bedeutung sind.

„Die Zuschauerinnen und Zuschauer des Films können an diesen bemerkenswerten Einzelfällen erleben, dass es einen wirksamen Zusammenhang zwischen Ernährung, Lebensmittelqualität und Gesundheit gibt“, findet SAGST-Projektleiter Cornelius Sträßer. Eine wichtige Rolle spiele dabei die Art und Weise, wie Lebensmittel angebaut werden – die ökologische (und noch stärker die biologisch-dynamische) Landwirtschaft setze hier entscheidende Maßstäbe. „Auch das Umfeld der Betroffenen sowie ihre inneren, seelischen Ressourcen sind offensichtlich von großer Bedeutung“, so Sträßer weiter. „Insofern regt der Film zum Nach- und Weiterdenken an. Wir hoffen, dass er zu einem breiteren gesellschaftlichen Diskurs beiträgt – über die Qualität unserer Lebensmittel ebenso wie über eine menschengemäße, ganzheitliche Medizin.“ Nicht zuletzt stelle sich angesichts der aktuellen Bedrohung durch das Corona-Virus die Frage, ob nicht auch hier gesunde Ernährung einen Beitrag zur Stärkung des Immunsystems sowie zur Aktivierung der eigenen Abwehrkräfte leisten könnte, wodurch schwere Verläufe unwahrscheinlicher würden.

Die ursprünglich für das Frühjahr 2020 geplanten Kinovorführungen mussten wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden. Aufgrund der nach wie vor geltenden Einschränkungen findet die weltweite Premiere des Films nun online statt: Ab dem 19. September steht „The Food Cure“ auf dem Video-Portal Vimeo kostenpflichtig in mehreren Sprachen zum Streamen bereit. Begleitend sind mehrere Live-Events geplant.


Coffee und Cream Hühner und Hahn

Noch immer stammen Bio-Fleisch und Öko-Eier fast ausschließlich von Hühnern aus der konventionellen Zucht. Um das zu ändern, setzt die Ökologische Tierzucht (kurz: ÖTZ) seit 2015 auf Zweinutzungshühner und andere alte Rassen.


Innenraum vom Café "unplugged"

Das Café „unplugged“ in Mainz ist eine bewährte Anlaufstelle für junge Menschen mit psychischen Problemen. Mit Unterstützung der SAGST kann es trotz finanzieller Einbußen durch die Corona-Krise seine Angebote weiter aufrechterhalten. Und diese sind in den aktuellen Zeiten wichtiger denn je.


Trommeln im Kreis

Beim Projekt „Kiel: move and groove“, initiiert durch die Stiftung Jovita, erhalten hundert Schüler/innen aus sozial benachteiligten Stadtteilen der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt einen einfachen und nachhaltigen Zugang zu Kultur und Musik.


Menschengruppe auf einem Bauplatz

Seit den 1980er-Jahren steht die „Blaue Karawane“ in Bremen für kreatives Engagement und gelebte Integration von Menschen mit Psychiatrie-Erfahrung. Dabei setzt sie konsequent auf Sozialraumorientierung – ein ganzheitliches Konzept, das den Menschen in seinen gesellschaftlichen und räumlichen Lebensbedingungen in den Blick nimmt.