Die von uns geförderten Projekte sind unsere Fenster in die Welt.

   

Was wir fördern

Projekteinblicke

Unser Anliegen ist es, mit unserer Öffentlichkeitsarbeit bestehendes Engagement und beispielhafte Projekte sichtbar zu machen. Darum rücken wir nicht nur in unseren Print-Publikationen die geförderten Initiativen und die Menschen dahinter in den Mittelpunkt, sondern haben auch auf unserer Website großen und kleinen Leuchtturmprojekten einen besonderen Platz eingeräumt.

An dieser Stelle möchten wir mit Kurzberichten über das aktuelle Projektgeschehen informieren sowie durch vertiefende Beiträge und Interviews einen möglichst anschaulichen Eindruck von den Initiativen vermitteln, die wir als Stiftung mit ermöglichen und begleiten dürfen.

Damit das gelingt, haben die Kolleginnen und Kollegen aus der Öffentlichkeitsarbeit viele der beschriebenen Projekte gemeinsam mit den zuständigen Projektleiterinnen bzw. -leitern besucht und sich vor Ort ein eigenes Bild von den Organisationen und Menschen gemacht.

Ihre Beispiele sollen in Text und Bild anderen Engagierten eine Orientierung über die Fördermöglichkeiten der Software AG – Stiftung (SAGST) vermitteln und Mut machen, neue Wege zu gehen.

„füreinander“ da sein in Erkrath

Kinder stärken, Jugendliche ermutigen und Familien fördern: Das ist das Ziel des 2012 gegründeten Vereins „füreinander“ in Erkrath. Im Stadtteil Sandheide, der als sozialer Brennpunkt gilt, setzt sich die Initiative mit haupt- und ehrenamtlichen Kräften für benachteiligte Kinder und Jugendliche ein. Mit dem Spieltreff „MOSAIK“ sowie dem Jugendcafé „cube“ sind hier Orte der Begegnung entstanden, die nicht nur Raum für Gespräche, gemeinsames Spielen und Kochen geben, sondern vor allem auch ein familiäres Umfeld schaffen, in dem sich die Heranwachsenden inmitten der mehrstöckigen Wohnblöcke geborgen fühlen können.

Hervorgegangen ist der Verein aus dem Engagement der Evangelischen Freikirche in Erkrath, deren Gemeindemitglieder anfangs Spielenachmittage im Stadtteil veranstalteten. Da der Zulauf und das Bedürfnis nach einer festen Basis wuchsen, formierte sich daraus vor acht Jahren die Initiative „füreinander“. Sie ermöglicht den 6- bis 12-Jährigen, die regelmäßig ins „MOSAIK“ kommen, eine Vielzahl an Aktivitäten, die den Alltag ein wenig bunter gestalten. Die gemütlich eingerichteten Räume laden zum gemeinsamen Lesen, Toben oder Basteln ein. In der Küche können Mahlzeiten gemeinschaftlich zubereitet und anschließend zusammen am großen Tisch genossen werden. Wichtig dabei: Im „MOSAIK“ spielen digitale Medien keine Rolle, stattdessen locken Ausflüge und Pfadfindertreffen die Grundschüler*innen ins Freie. Hier wurden im letzten Sommer Hochbeete angelegt, die nicht nur von den „füreinander“-Familien gepflegt werden. Beim Anpflanzen, Gießen und Ernten helfen regelmäßig auch die Mädchen und Jungen aus dem örtlichen Kindergarten und dem Kinderhospiz. In dieser Gemeinschaft fühlen sich die „MOSAIK“-Kinder wahr- und bedingungslos angenommen, darin liegt die Stärke von „füreinander“.

Das „cube“ schließt nahtlos an die Arbeit des Spieltreffs an. Offen für alle ab 13 Jahren ist das Café an drei Abenden in der Woche eine Anlaufstelle für die Heranwachsenden des Stadtteils. In der Brechtstraße 8 können die Jugendlichen ihre Freizeit zwischen Billardtisch und Kartenspiel eigenständig gestalten, bekommen aber auch Hilfe bei Bewerbungen oder der schulischen Orientierung. Das Team will sie dabei unterstützen, individuelle und tragfähige Lebensperspektiven zu entwickeln. Hierzu kommen u. a. auch Mentor*innen aus der lokalen Wirtschaft ins „cube“, um von ihrer Arbeit zu erzählen, Tipps zu geben und Türen zu öffnen. Die jungen Menschen erhalten dadurch die Gelegenheit, Berufsfelder und Betriebe in der Region kennenzulernen und werden auf ihrem Weg ins Erwachsenenleben begleitet. „Auf diese Weise“, hebt die verantwortliche Projektleiterin Elke Rahmann von der Software AG – Stiftung (SAGST) hervor, „werden verlässliche Beziehungen aufgebaut, die die Heranwachsenden in ihrer Entwicklung stärken.“ Um die Kinder- und Jugendhilfe in Sandheide auch weiterhin so anbieten zu können, wird „füreinander“ in den kommenden drei Jahren von der SAGST finanziell gefördert.


Bild aus den Weinbergen

Immer mehr Winzer setzen auf eine naturnahe Anbauweise und produzieren charaktervolle, ausdrucksstarke Weine. Eine besonders prominente Stellung nimmt in dieser Entwicklung der biologisch-dynamische Weinbau ein: Was auf dem Weinberg und im Glas überzeugt, wirft dennoch bei manchen Skeptikern Fragen auf. Einen wichtigen Schritt hin zu mehr Anerkennung auch von wissenschaftlicher Seite markiert nun ein Langzeit-Vergleich der weltweit renommierten Hochschule Geisenheim.


Kind mit Tastatur

Knapp elf Millionen Schülerinnen und Schüler sind bundesweit seit Mitte März im „Home-Office“. Für einen Großteil von ihnen findet das Lernen während der Corona-Pandemie isoliert vom Klassenverband in den eigenen vier Wänden statt. Häufiger Begleiter von Unterricht und Freizeit: digitale Medien, mit denen die Heranwachsenden – nicht nur in der aktuellen Ausnahme-Situation – erst lernen müssen, verantwortungsvoll umzugehen. Bildschirmfreie Zeiten inklusive.


Cover des Bienenbuches

„Inspiration Biene“ erkundet die vielfältigen Bezüge zwischen Bienen und Bildung. Das Projekt, das Unterrichtsmaterialien und ein Sachbuch umfasst, denkt frei über Disziplinen hinweg und trägt so zum Dialog zwischen Naturwissenschaft und lebendiger Natur bei.


Junge spielt lachend mit Bausteinen vor einem ausgeschalteten Fernseher

In Zeiten von Homeschooling und vermehrter Online-Wissensvermittlung lässt das Ergebnis einer wissenschaftlichen Studie der Universität Regensburg mit 266 Kindergartenkindern und Grundschüler*innen aufhorchen: Die Vorstellungskraft der Drei- bis Neunjährigen entwickelte sich umso langsamer, desto länger die tägliche Nutzung von Bildschirmmedien dauerte.