Die von uns geförderten Projekte sind 
unsere Fenster in die Welt.

Die von uns geförderten Projekte sind unsere Fenster in die Welt.

   

Was wir fördern

Projekteinblicke

Unser Anliegen ist es, mit unserer Öffentlichkeitsarbeit bestehendes Engagement und beispielhafte Projekte sichtbar zu machen. Darum rücken wir nicht nur in unseren Print-Publikationen die geförderten Initiativen und die Menschen dahinter in den Mittelpunkt, sondern haben auch auf unserer Website großen und kleinen Leuchtturmprojekten einen besonderen Platz eingeräumt.

An dieser Stelle möchten wir mit Kurzberichten über das aktuelle Projektgeschehen informieren sowie durch vertiefende Beiträge und Interviews einen möglichst anschaulichen Eindruck von den Initiativen vermitteln, die wir als Stiftung mit ermöglichen und begleiten dürfen.

Damit das gelingt, haben die Kolleginnen und Kollegen aus der Öffentlichkeitsarbeit viele der beschriebenen Projekte gemeinsam mit den zuständigen Projektleiterinnen bzw. -leitern besucht und sich vor Ort ein eigenes Bild von den Organisationen und Menschen gemacht.

Ihre Beispiele sollen in Text und Bild anderen Engagierten eine Orientierung über die Fördermöglichkeiten der Software AG – Stiftung (SAGST) vermitteln und Mut machen, neue Wege zu gehen.

„Echo hilft!“: Sondertopf der SAGST für weitere Demenz-Projekte

Natürlich steht auch „Echo hilft!“ in diesem Jahr stark unter dem Eindruck der Corona-Pandemie. Umso erfreulicher, wie viele kreative Ideen darunter u. a. ein Online-Konzert  entstanden sind, um den erschwerten Bedingungen zum Trotz Spenden einzuwerben. Doch die Aktion sammelt nicht nur Geld von LeserInnen sowie Unternehmen aus der Region, sie sorgt durch eine ausführliche Berichterstattung auch für mehr Sichtbarkeit für das gesellschaftlich herausfordernde Thema „Demenz“.

Wie in den Vorjahren unterstützt die SAGST die fünf großen, von der Redaktion ausgewählten Förderprojekte mit jeweils 5.000 Euro. Hinzu kommt in 2020 eine zusätzliche Sonderspende in Höhe von 10.000 Euro. „Dadurch wollen wir auch kleinere Initiativen fördern, die mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz dafür sorgen, dass Betroffene und ihre Familien in dieser schwierigen Situation nicht allein gelassen werden und sozial eingebunden sind“, sagt Peter Augustin, Vorstand der SAGST. „Das ist vor allem deshalb so wichtig, weil Demenz häufig mit viel Scham und großem Schweigen verbunden ist. Wir freuen uns, dass durch ,Echo hilft!‘ dieses Tabu-Thema mehr in die Öffentlichkeit gerät und diejenigen sichtbar werden, die oft im Verborgenem mit viel Herz, aber für wenig Lohn Großes leisten.“

„Demenz fordert unsere alternde Gesellschaft heraus, aber auch jede und jeden Einzelnen – ob als Tochter, Schwiegersohn oder Ehepartner“, ergänzt Konrad Lampart, Projektleiter im Bereich Hilfen für Menschen im Alter und mit Assistenzbedarf. „Mit 85 Jahren ist ungefähr jeder Fünfte und ab 90 Jahren sogar bereits jeder Dritte betroffen – Tendenz steigend. Kommerzielle Einrichtungen allein kommen schon jetzt an ihre Grenzen, wie lange Wartelisten zeigen“, so Lampart. „Deshalb ist es unser Anliegen, bürgerschaftliches Engagement für Demenzkranke sowie ihre Angehörigen zu stärken und zu honorieren.“

Vom „Memory-Haus“ bis zum Frühstückstreff

Die fünf ausgewählten Hauptprojekte sind Demenz-Initiativen aus Darmstadt, Ober-Ramstadt, Groß-Gerau, Michelstadt und Heppenheim. So will das DemenzForum in Darmstadt ein „Memory-Haus“ bauen, das neben Informationen und Hilfestellungen rund ums Thema „Demenz“ auch Kulturprogramme und Kurse für Angehörige bietet. In der Waldmühle, einer ambulant betreuten Demenz-WG in Ober-Ramstadt, leben vor allem jüngere PatientInnen. Um ihrem Bewegungsdrang besser gerecht zu werden, sollen verschiedene Sportgeräte angeschafft werden. In Groß-Gerau sucht die Alzheimer- und Demenzkranken Gesellschaft Rüsselsheim einen Standort für ihr Projekt „Trotz-Dem“, das mit Gedächtnisübungen und Gleichgewichtstraining kognitive und motorische Fähigkeiten so lange wie möglich erhalten möchte.

Ein weiteres Projekt sind die „Miteinander-Gruppen“ der Fachstelle „Demenz“ beim Diakonischen Werk Odenwald, die in Michelstadt Betroffene zusammenbringen. Um auch weniger mobile Menschen zu erreichen, wollen die Verantwortlichen ein Fahrzeug für Hausbesuche kaufen. In Heppenheim schließlich schafft der DRK-Kreisverband Bergstraße mit einem regelmäßigen Frühstückstreff für DemenzpatientInnen eine solche Begegnungsmöglichkeit – und verhilft damit gleichzeitig auch den Angehörigen zu einer Auszeit. Hier fehlen noch passende Sitzmöbel, die mit Hilfe der eingeworbenen Spenden gekauft werden sollen.

Die Benefizaktion läuft bis zum 17. Januar 2021. Mehr über die geförderten Projekte und die verschiedenen Spendenaktionen erfahren Sie auf der Website der Echo-Mediengruppe. Projekte aus Südhessen, die sich für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen engagieren, können sich noch bis zum 6. Dezember für Förderungen aus dem diesjährigen Sondertopf der SAGST bewerben. Schicken Sie dazu eine Beschreibung Ihrer Arbeit per E-Mail an ulrike.winter(at)vrm.de. Geben Sie neben dem Betreff „Echo hilft! – Sondertopf 2020” bitte auch an, wofür Sie die Spende verwenden möchten.


Innenansicht Hofcafé mit Theke

Ein erweiterter Hofladen mit Café eröffnet den Bewohnern der Lebensgemeinschaft „Die Fleckenbühler“ in der Nähe von Marburg zusätzliche Tätigkeitsfelder und Ausbildungsmöglichkeiten. Davon profitieren Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen ebenso wie Besucher, die hier entspannt einkaufen oder einen Kaffee genießen können.


Schwarz-Weiß-Bild einer Achterbahn

Die Initiative Trialog regt in Darmstadt mit dem Theaterprojekt „Achterbahn“ zum Nachdenken über das Borderline-Syndrom an. Am 12. November können Interessierte in einer Videokonferenz mit szenischer Lesung und Vorträgen mehr über das Ensemble sowie ihre Arbeit erfahren.


Mädchen mit Mundschutz hinter einem Verkaufsstand

Jedes Jahr im Herbst setzen sich SchülerInnen an waldorfpädagogischen Einrichtungen mit viel Kreativität und Engagement für andere, weniger gut ausgestattete Institutionen weltweit ein und organisieren vielseitige Spendenaktionen. In diesem Jahr stellt die Corona-Pandemie alle Beteiligten vor besondere Heraus-forderungen, deshalb verdoppelt die SAGST das gesammelte Geld mit einem Matching Fund von insgesamt 50.000 Euro.


Ein geschützter Raum, der interkulturelle Begegnung und Ankommen in der Gruppe ermöglicht.

Mehr als 31.000 junge Geflüchtete werden derzeit in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe betreut. Traumatische Fluchterfahrungen sowie Unwissenheit, Scham oder kulturell bedingte Missverständnisse machen ihnen das Ankommen in Deutschland häufig schwer und stellen auch die zuständigen Institutionen vor große Herausforderungen. Das Frankfurter Institut für Interkulturelle Forschung und Beratung e. V. unterstützt sie nun mit einer Handreichung zu psychosozialen Gruppenkonzepten.