Die von uns geförderten Projekte sind 
unsere Fenster in die Welt.

Die von uns geförderten Projekte sind unsere Fenster in die Welt.

   

Was wir fördern

Projekteinblicke

Unser Anliegen ist es, mit unserer Öffentlichkeitsarbeit bestehendes Engagement und beispielhafte Projekte sichtbar zu machen. Darum rücken wir nicht nur in unseren Print-Publikationen die geförderten Initiativen und die Menschen dahinter in den Mittelpunkt, sondern haben auch auf unserer Website großen und kleinen Leuchtturmprojekten einen besonderen Platz eingeräumt.

An dieser Stelle möchten wir mit Kurzberichten über das aktuelle Projektgeschehen informieren sowie durch vertiefende Beiträge und Interviews einen möglichst anschaulichen Eindruck von den Initiativen vermitteln, die wir als Stiftung mit ermöglichen und begleiten dürfen.

Damit das gelingt, haben die Kolleginnen und Kollegen aus der Öffentlichkeitsarbeit viele der beschriebenen Projekte gemeinsam mit den zuständigen Projektleiterinnen bzw. -leitern besucht und sich vor Ort ein eigenes Bild von den Organisationen und Menschen gemacht.

Ihre Beispiele sollen in Text und Bild anderen Engagierten eine Orientierung über die Fördermöglichkeiten der Software AG – Stiftung (SAGST) vermitteln und Mut machen, neue Wege zu gehen.

Demeter-Ausbildung: Pilotprojekt in Niedersachsen zur Anerkennung als Ersatzschule

Die biologisch-dynamische Landwirtschaft ist eine Pionierin des Ökolandbaus – bereits 1924 legte Rudolf Steiner auf Bitte von Landwirten mit mehreren Vorträgen den Grundstein zu dieser neuen ganzheitlich ausgerichteten Wirtschaftsform. Heute genießen ihre unter dem Markennamen Demeter vertriebenen Produkte unter VerbraucherInnen hohes Ansehen, weil sie umfassende und strenge Kriterien in Sachen Nachhaltigkeit erfüllen. Auch unter dem landwirtschaftlichen Nachwuchs ist das Interesse groß, erklärt Jakob Ganten, Geschäftsführer des 2019 gegründeten Netzwerks Biodynamische Bildung: „Wir haben deutschlandweit in manchen Regionen doppelt so viele Bewerberinnen und Bewerber als es Ausbildungsstellen gibt.“ Da die Aus- und Weiterbildung bisher in Form von freien Berufsbildungsangeboten erfolgt, ist der Zusammenschluss der verschiedenen Träger besonders wichtig. Ihr Ziel ist eine enge Kooperation bei der inhaltlichen Ausgestaltung sowie der Finanzierung der Angebote.

In einem von der SAGST geförderten Pilotprojekt wird nun die staatliche Anerkennung der sogenannten „Freien Ausbildung“ in Niedersachsen als Ersatzschule angestrebt. „Ein solcher Schritt wäre ein Meilenstein für die biodynamische Bewegung“, ist SAGST-Projektleiter Christian Wüst überzeugt. „Er verspricht nicht nur eine deutlich solidere und verlässlichere Finanzierung, sondern auch eine breitere öffentliche Akzeptanz.“ Allerdings muss die bestehende Ausbildung für eine solche Anerkennung an die vorgegebenen Rahmenbedingungen angepasst werden, erklärt er: „Das betrifft Curriculum, Ausbildungsunterlagen und Prüfungsordnungen ebenso wie interne Prozesse und die Qualifizierung des Lehrpersonals. Eine weitere zentrale Vorgabe ist die Qualitätssicherung durch eine externe Zertifizierung.“ Als mögliche Standorte stehen drei Demeter-Betriebe in Osnabrück, Hannover und Celle zur Diskussion. Sollte die staatliche Anerkennung erteilt werden, könnten in der gesamten Bundesrepublik weitere biodynamische Ausbildungsstätten auf den Erfahrungen des Pilotprojekts aufbauen und sich ebenfalls darum bemühen.


Exotischer Marktstand

Was hat mein Essen mit weltweiter Ernährungssouveränität zu tun? Was bedeutet es für meinen ökologischen Fußabdruck, wenn ich jeden Tag Fleisch zu mir nehme? Aufklärung und Informationen über diese und weitere Fragen rund um Landwirtschaft und Lebensmittelkonsum bietet das Jugendbildungsprojekt BIOPOLI des Hamburger Vereins „Agrar Koordination“.


Diesterweg-Familien beim Auftakttreffen 2019

Stolz und Freude bei den Teilnehmenden des vierten Durchgangs des Diesterweg-Stipendiums: Am kommenden Samstag feiern sie den Abschluss des zweijährigen Bildungsprogramms für SchülerInnen und ihre Familien. Die Corona-Pandemie forderte diesmal von allen Beteiligten besonders viel Flexibilität und Offenheit für Neues.


Studierende des Graduiertenkollegs im Gespräch

Das Graduiertenkolleg Waldorfpädagogik an der Alanus Hochschule vergibt Promotionsstipendien, um Forschung und akademische Nachwuchsförderung im Bereich der Waldorfpädagogik zu unterstützen. Kürzlich konnte der erste Stipendiat seine Doktorarbeit abschließen und erfolgreich verteidigen: Frank Steinwachs beschäftigte sich darin mit „Literaturdidaktik und Deutschunterricht an Waldorfschulen“.


Studentengruppe im Seminar

Überall im Land suchen Waldorfschulen händeringend nach neuen Lehrkräften. Doch wie wird man eigentlich WaldorflehrerIn? Wir haben zwei Alanus-Studierende zu ihren Erfahrungen im grundständigen sowie im berufsbegleitenden Master-Studium in Mannheim und Alfter befragt.